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Wer
hilft Leia? Hundedame
in Not! Ende
März stürzte die Schäferhündin Leia bei einem Waldspaziergang so
unglücklich, daß sie nahezu bewegungsunfähig war. Unmittelbar danach
wurde sie tierärztlich untersucht und zwei Tage darauf zur Operation
beordert. Der Unfall sollte sich als Glück im Unglück erweisen.
Aber
der Reihe nach. Erst mal Leias Vorgeschichte.. Die Hundedame stammt
aus Ungarn, genauer gesagt von einer Müllhalde, welche gleichzeitig eine
Vernichtungsstation für streunende oder weggeworfene Hunde beherbergt.
Tagtäglich werden dort Tiere brutal erschlagen, da selbst die Giftspritze
als zu teuer erachtet wird. Leia und ihr Gefährte, der
Dackelmischling Rudi, wurden nach Österreich gebracht, wo sie bei
einer Tierrechtlerin nicht nur Aufnahme, sondern vor allem Verständnis
fanden. Während Rudi psychische Narben aus Ungarn davontrug, leidet
Leia an den Folgen körperlicher Misshandlung. Höchstwahrscheinlich
aufgrund heftiger Schläge oder Tritte in den Nackenbereich, sind ihre
Bandscheiben in dieser Körperregion arg lädiert. Die Misshandlung muß
bereits im Welpenalter passiert sein. Seit dem verschlechterte sich der
Zustand schleichend. Äußerlich war dies dadurch erkennbar, daß die Hündin
den Kopf immer weiter nach unten hielt, zuletzt den Blick fast nur mehr
auf den Boden gerichtet. Leia ließ den Kopf sprichwörtlich hängen.
Das führte natürlich zu Unsicherheiten im Laufen was auch den Sturz
während des Waldspazierganges erklärt. Die
Tierärzte hielten eine Operation immer für riskant, da eine solche
direkt an der Wirbelsäule durchgeführt hätte werden müssen. Homöopathische
Präparate konnten zwar die Psyche der Hündin stärken, aber nichts am
mechanischen Defekt ändern. So gesehen ist der Unfall im Wald sogar
positiv zu sehen. Denn nun mußte operativ eingegriffen werden, da Leia
ansonsten nach nur kurzer Zeit querschnittsgelähmt gewesen wäre. Die
Operation dauerte über mehrere Stunden, war kompliziert, aber schließlich
erfolgreich. Nun trägt die Hündin im 4. Nackenwirbel eine metallene
Schraube. Und nach Meinung des behandelnden Veterinärs, der tolle Arbeit
leistete, kann es nur mehr besser werden. Es ist sehr wahrscheinlich, daß
Leia in wenigen Monaten den Kopf fast wieder so wie gesunde Hunde
heben wird können, was ihre Lebensqualität merklich verbessert. Zur
Zeit ist sie zu absoluter motorischer Ruhe angehalten, was der
lebensfrohen Hundefrau schwer fällt. Aber hastige Bewegungen könnten in
dieser kritischen Anfangsphase alles zunichte machen. Ihre menschliche
Halterin Freundin wäre wohl die viel bessere Bezeichnung muß
nicht nur für die sehr teure Operation aufkommen, sondern auch für die
nicht minder kostspielige Nachbetreuung plus dem Einkommensverlust, der
durch den Pflegeurlaub für Leia entsteht. CANIS hat sich daher entschlossen, Euch alle zu bitten, für Leias Genesung zu spenden. Wir freuen uns über jeden finanziellen Beitrag, der zur Verfügung gestellt wird. Wie schon bei der Wolfshilfsaktion leiten wir die kompletten Spendenbeträge ohne irgendwelche Abzüge oder Spesen weiter. Alle SpenderInnen werden auf unserer Homepage (sofern von ihnen nicht anders gewünscht) namentlich angeführt, um eine Transparenz des Geldflusses zu zeigen. Spenden bitte an unser österreichisches Konto: Bank Austria (BLZ 20151), KNr.: 00739296994 oder an das deutsche: Volksbank Euskirchen (BLZ 382 600 82), KNr.: 130 229 7017 In
"Leias" Namen schon jetzt allen ein herzliches Pfotenschütteln. |
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