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Presse/Medien |
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„Bösen
Wolf gibt’s nur im Märchen“ Zu Herzen geht vielen Menschen in ganz Österreich das Schicksal jenes Wolfes, der – wie berichtet – kürzlich nahe Bad Ischl von einem Berufsjäger getötet wurde. Manche Naturschützer, wie zum Beispiel Universitätsprofessor Dr. Kurt Kotrschal von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau im Almtal (Oberösterreich), schenken der Darstellung des Waidmanns, er habe den Wolf mit einem großen wildernden Hund verwechselt, keinen Glauben. Anders der WWF, der nun aber verlangt, die Jägerschaft solle dafür Sorge tragen, daß der erlegte Wolf wissenschaftlich untersucht wird. Eine Forderung, die der Landesjägermeister Hans Reisetbauer gerne erfüllen will. Der weltweit anerkannte Wiener Wolfsexperte Alexander Willer indes ist sich sicher, daß sich in den österreichischen Alpen noch mehr Verwandte des erschossenen „Isegrim“ tummeln, deren Überleben gesichert werden müsse. Auch Manfred Hopfer (46), jener Jäger, dem die Verwechslung mit einem „wildernden Hund“ passierte, bedauert den Abschuß: „Ein Wolf ist ein scheues und schützenswertes Tier, das den Menschen meidet. Den bösen Wolf gibt es nur im Märchen.“ Quelle:
Mark Perry, „Kronen Zeitung“, 9.2.2002; 10
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