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ACHTUNG
TIEROPFER ! Tierschutzverein
CANIS warnt rund um den 9.9.99 vor satanischen Ritualen Das
Jahr 1999 übt auf viele Menschen besondere Anziehung aus. Einerseits
ist es das letzte in diesem Jahrtausend, andererseits das der totalen
Sonnenfinsternis. Untergangsvisionen haben Hochsaison. Nostradamus wird
ebenso herangezogen wie die Magie in all ihrer Bandbreite. Für viele
Okkultisten hat der 9.9.1999 besonderen Reiz Tieropfer sind zu befürchten. In
der Zahlenmystik steht "9" als Symbol der Vollkommenheit. Sie
ist das Produkt aus dreimal drei, aus jener dreifachen Form, in der der
christliche Gott in Vater, Sohn und heiliger Geist verehrt wird.
Satanistische Gruppen betreiben sogenannte "Analogiemagie".
Das heißt sie kehren christliche Symbole um, sei es in Form verkehrter
Kreuze oder in der Zahl "666", der Ziffernfolge des Teufels,
die ja wiederum auf den Kopfe gestellte Neunen sind. Daher hat auch der
9.9.1999 eine besondere Bedeutung zur Abhaltung von schwarzen Messen und
Tieropfern. Als
großes Vorbild der meisten satanistischen Gruppen gilt Aleister Crowley
(1875-1947), der von ihnen als Inkarnation des Bösen kultisch verehrt
wird. Crowley gebot in seinen Schriften die Durchführung von
Tieropfern. Mit Hilfe der Opfer soll der Kontakt zu dunklen Mächten
hergestellt werden. Denn nach Vorstellung der Satanisten ist jedes
Lebewesen eine "Vorratskammer an Energie". Diese Energie wird
beim Tod des Tieres plötzlich freigesetzt und erlaubt den beschworenen
Dämonen zu erscheinen. Crowley forderte als beste Tötungsart Herzstich
oder Durchtrennen der Kehle. Er selbst führte diese grausamen Rituale
an Katzen, Ziegen und Affen durch. Auch
in Österreich scheint es eine Satanistengemeinde zu geben. Zwar sind
diese Zirkel lokal getrennt, vielfach untereinander zerstritten und oft
nur von kurzem Bestand, was aber nichts an der Tatsache ihrer
Schandtaten ändert. Immer wieder werden in der Nähe von angelegten
Steinkreisen, in Höhlen oder verlassenen Gebäuden verstümmelte
Tierkadaver oder Skeletthaufen gefunden. Bekannt sind solche Vorfälle
aus dem Bezirk Krems und aus Innsbruck. Der Tierschutzverein CANIS
erhielt zuletzt Hinweise über ähnliche Vorfälle aus der Stadt Baden. Mag.
Alexander Willer, Obmann des Tierschutzvereins CANIS: "Leider
behandelt die Polizei solche Meldungen nicht immer mit dem nötigen
Ernst oder kann aus Personalnot nicht ermitteln. Wir raten daher allen
Haustierbesitzern zu folgenden Terminen, verstärkt im Auge zu
behalten:: in der Nacht zum 1.Mai, in der Nacht zum 1. November so wie
an allen Tagen, die Zahlenmagie erlauben - wie der 9.9.1999. Besonders
gefährdet sind frei laufende oder entlaufene Katzen. Hier wiederum
insbesondere schwarze." |
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