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  National Geographic: Goldschakal

 

Einwanderer im goldenen Pelz

"Man kann ihn mit einem Fuchs verwechseln, und vermutlich ist Jägern das auch schon passiert", sagt der Wiener Experte für Wolfsartige, Alexander Willer. Seit einigen Jahren wird der Goldschakal Canis aureus in Österreich gesichtet - und manchmal geschossen. Der Goldschakal lebt in Afrika, Vorderasien, im Kaukasus und auf dem Balkan. Über Ungarn, Kroatien und Slowenien gelangte der harmlose Allesfresser Ende der achtziger Jahre nach Österreich, wo erstmals 1987 ein Rüde geschossen wurde. Bis heute hat sich der Schakal um Wien herum bis an die Donauufer in Oberösterreich verbreitet. Willer: "Es gibt keinen Grund, warum der Schakal nicht auch nach Deutschland gelangen sollte." Der Forscher regte bei einem Kongress der Gesellschaft für Wölfe an, den Goldschakal in die Jagdgesetzgebung einzubeziehen. Das würde ihm zeitweise Schutz verschaffen und ihm den Aufbau eines stabilen Bestandes erleichtern.

Errata:

Leider sind National Geographic Deutschland einige Fehler in diesem Text unterlaufen.

Zum einen ist Herr Willer kein "Forscher", zum anderen heißt die "Gesellschaft für Wölfe" richtig "Gesellschaft zum Schutz der Wölfe  e.V.". Drittens ist die Forderung nach Aufnahme ins Jagdgesetz nur eine Mindestforderung. Der Goldschakal muß vielmehr im Naturschutzgesetz verankert werden.

 

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