|
Presse/Medien |
||
|
|
||
|
5.
INTERNATIONALER „MEATOUT DAY" Russischer Wissenschafter: Vegetarismus evolutionärer FortschrittGenau
vor fünf Jahren, am 20.Februar 1996, gestand der damalige britische
Gesundheitsminister Stephen Dorrell offiziell ein, daß die Rinderseuche
BSE in direktem Zusammenhang mit der für Menschen tödlichen
Creutzfeldt-Jacob Krankheit steht. Seit
diesem Zeitpunkt nützen Vegetarier und Tierschützer den 20.März
weltweit als „Meatout Day“ (Tag ohne Fleisch), um auf die
Gesundheitsrisiken, die Fleischkonsum mit sich führt, aufmerksam zu
machen. Gerade im heurigen Jahr gibt es dazu traurigen Anlaß genug.
Nicht nur die BSE-Gefahr grassiert weiter in Europa, auch in der
Schweinemast wurde der Einsatz illegaler Antibiotika publik. Selbst im
bisher als unbedenklich geltenden Shrimps und Lachs konnten erhöhte
Dioxinwerte festgestellt werden. Mag. Alexander Willer, CANIS: „Der 20.März dient als memento mori für Millionen geschundener „Nutztiere“, wie auch für all jene Menschen, die bisher an vCJD starben. Es ist daher absolut kein Fest der Vegetarier; gerade Fleischkonsumenten gilt unsere Aufmerksamkeit an diesem Tag. Denn die vom Grundprinzip her seuchenanfällige Fleischindustrie wird stets neue Krankheiten hervorbringen, auch wenn wir BSE mit riesigen Summen an Forschungsgeldern einst ausrotten sollten. Wir appellieren an alle Konsumenten, die Fleisch essen, zumindest diesen einen Tag bewußt nur pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Und wir appellieren an die Bundesregierung, im Interesse der Bürger, Werbeetats für fleischlose Ernährung einzurichten. Viele angesehene Wissenschafter sind von den Vorteilen einer rein vegetarischen Lebensweise mittlerweile überzeugt.“ Einer
davon ist Prof. Josef I.Gitelson, Mitglied der russischen Akademie der
Wissenschaften und Leiter des russischen „Bios-3“-Weltraumprogramms,
der vergangene Woche in Wien weilte. Prof. Gitelson ist nicht nur
Wissenschafter, sondern auch Vertreter einer globalen Ethik, welche die
Synthese von Technik und Ökologie einfordert. Auf die von CANIS direkt
an ihn gerichtete Frage, ob er im Vegetarismus einen evolutionären
Fortschritt der Menschheit an sich sehe, antwortete er klar mit
„Ja!“. Laut ihm wären in pflanzlicher Nahrung alle essentiellen
Aminosäuren enthalten – und sollten wider Erwarten
Mangelerscheinungen im menschlichen Organismus auftreten, wäre dies
durch Zuführung biosynthetischer Aminosäuren leicht behebbar.
Professor Gitelson machte diese Erfahrung mit den Probanden seines
„Bios-3“-Projektes in Krasnojarsk, die in einem hermetischen
Wohnkomplex ein halbes Jahr lang ohne tierische Nahrung auskamen.
Weiterführende Informationen unter canis@aon.at oder 0676/9469269 |
||