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Presse/Medien |
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Quelle: „Universum“, Oktober 2001; Seiten 62-64 (Das Magazin „Universum“ erscheint monatlich zur Vertiefung der auf ORF 2 bzw. 3 Sat ausgestrahlten Dokumentarreihe gleichen Namens. Der hier zitierte Beitrag „Auf der Jagd nach dem Phantom“ über Goldschakale in Österreich steht in Zusammenhang mit der TV-Doku „Die Schakale von Etoscha“, 28.10., 14.15 Uhr, ORF 2) Auf der Jagd nach dem Phantom Goldschakale zählen gemeinhin zum Inventar afrikanischer Savannen. Doch immer wieder dringen Tiere über den Balkan kommend bis nach Österreich vor [...] Eigentlich in Asien und Afrika vermutet, tauchen vereinzelte Exemplare seit Mitte der 80er Jahre auch in Mitteleuropa auf. Unklar ist bis heute, ob der Goldschakal schon einmal nördlich der Alpen heimisch war oder heute zu den Immigranten zählt. Alexander Willer, Experte für Caniden – wolfsartige Raubtiere: „Es ist fast unmöglich zu schätzen, wie viele Goldschakale es in Österreich bis jetzt gegeben hat.“ Hauptsächlich in der Steiermark, zum Beispiel 1988 südlich des Packsattels, und in Niederösterreich, 1992 in Großweißenbach, gab es in den letzten Jahren Abschüsse. Selbst in Salzburg wurde, ebenfalls im Jahr 1992, ein Tier erlegt. Vor zwei Jahren sah man den Goldschakal erstmals im Burgenland. [...] [...] Seine Anpassungsfähigkeit an Klima und Ernährungsangebot ermöglicht es dem Goldschakal, relativ einfach neue Reviere zu erschließen. Flüsse scheinen keine Behinderung auf Wanderungen zu sein. „Der Goldschakal verfügt über ähnliche Schwimmfähigkeiten wie ein Hund und folgt gerne Wasserwegen“, erklärt Alexander Willer. Dicht bewohnte Regionen schrecken ihn nicht ab. Bislang wurden in Österreich nur männliche Tiere erlegt. Was den Schluß nahe legt, daß es sich bei ihnen um Einzelgänger handelt. Willer ist da anderer Meinung: „Meiner Ansicht nach haben sich schon Goldschakal-Populationen in Österreich gebildet.“ Die Zuwanderung wird auch dadurch erleichtert, daß sein gefährlichster Feind im Tierreich, der Wolf hierzulande ausgerottet wurde. [...] Anm.: Detaillierte Infos zum Thema Goldschakal gibt es auf unserer Homepage unter den Buttons WILDCANIDEN --> SCHAKALE; so z.B. die Studie über den Goldschakal anläßlich des 1. Caniden-Weltsymposiums 1999 in Bergisch-Gladbach, Deutschland.
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