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Schweiz: Tiergerichtshof verurteilt deutsche PolitikerGenf (AP) – Wegen „Rassendiskriminierung“ und Tötens von Kampfhunden sind 42 deutsche Politiker vom selbst ernannten Internationalen Gerichtshof für Tierrechte verurteilt worden. Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, Vizekanzler Joschka Fischer, Bundespräsident Johannes Rau, Bundesinnenminister Otto Schily und andere Entscheidungsträger wurden am 7.Mai 2001 in Genf für schuldig befunden, „die Rassendiskriminierung von Hunden und die Diskriminierung ihrer Halter aktiv zu fördern“. Völlig friedliche Familienhunde müßten darunter leiden, machte die Anklage geltend. Die Politiker seien schuldig, „die Rolle des Hundes als individuelles Wesen und als Sozialpartner unzähliger Menschen nicht nur zu mißachten, sondern Tausende von Hunden durch behördliche Beschlüsse der Verfolgung, den psychischen Leiden und der Vernichtung preiszugeben“, heißt es schließlich im Urteilsspruch des Gerichtshofs, der von dem Schweizer Tierschützer Franz Weber 1979 ins Leben gerufen wurde. „Sie sind schuldig, jahrelang unterlassen zu haben, den Mißbrauch von Hunden als Kampfwaffe auf Gesetzesstufe Riegel vorzuschieben“, verlas Weber nach Beratung der zehn Geschworenen weiter aus dem Schuldspruch. Dadurch seien die Politiker verantwortlich für tragische Unfälle mit Hunden, die mit grausamen Erziehungsmethoden zu einem artwidrigen Verhalten abgerichtet worden seien. Der deutschen Politik wurde weiter vorgeworfen, eine Massenhysterie geschürt zu haben. „Alle Angeklagten sind schuldig, durch eine rassistisch geprägte, unerbittlich durchgesetzte Antihundepolitik Deutschland vor der internationalen Gemeinschaft in den Verruf zu bringen, berüchtigte Verfolgungsmethoden einer unseligen Vergangenheit erneut anzuwenden“, heißt es in dem Schuldspruch. Österreich wurde durch Mag. Willer vom Tierschutzverein CANIS vertreten. Der internationale Gerichtshof für Tierrechte hat sich in der Vergangenheit unter anderem mit dem Transport von Tieren, dem Töten von Elefanten wegen ihres Elfenbeins und dem Tod von Delfinen in Fischereinetzen beschäftigt. Das Tribunal sieht seine Aufgabe in erster Linie im medienwirksamen Aufzeigen von Ungerechtigkeiten im Tierschutz. Quelle: „WUFF – Das Hundemagazin“, 6/2001; Seite 5
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