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Schnitzel, Kebab oder ganz ohne Fleisch?

 

Am 24. April 2001 strahlte der österreichische Privatsender ATV im Rahmen seiner Talk Show SPEED die Diskussion "Schnitzel oder Kebab?" aus, um den Eßgewohnheiten von Frau und Herrn Österreicher auf die Spur zu kommen.

Geladener Gast war u.a. der langjährige Veganer Jürgen Faulmann vom Verein gegen Tierfabriken (VgT), welcher konsequent und eindrücklich auf die Vorteile einer Ernährung ohne Tierprodukte hinwies - und mit nicht-tierischen Köstlichkeiten im Studio aufwartete. 

Seine Kontrahenten waren Ex-Miss Ulla Weigerstorfer, Anteilhaberin an einer Schnitzelkette sowie ein niederösterreichischer Gastwirt, der regelmäßig Schnitzelwettessen veranstaltet. Des weiteren ein türkischer Gastronom, der auf Kebab setzt bzw. ein Szenelokalinhaber aus Wien, der Exotenfleisch anbietet.

Im Publikum anwesend: Marion Schönborn und Alexander Willer von CANIS. Willer kritisierte die Perversion, an den Landesgrenzen Maul- und Klauenseuchenteppiche auszulegen, im Inland aber Schnitzelwett(fr)essen durchzuführen. Ein weiteres seiner Argumente war, daß auch Exotenfleisch nicht ungefährlich wäre, siehe etwa am Beispiel Känguruh. Das Fleisch dieses Beuteltieres war in der Vergangenheit in Australien oft mit Toxoplasmen verseucht, was für großes öffentliches Aufregen in down under gesorgt hatte. Toxosplasmose kann zu Blindheit wie Organschäden führen und stellt vor allem für Schwangere und ihren Fötus eine große Gefahr dar.

 

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