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Tierversuche und Lebensmittelzusätze Lebensmittelzusatzstoffe werden in verschiedene Klassen aufgeteilt: Farbstoffe, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Antioxidantien, Stabilisatoren, Säuerungsmittel, künstliche Süßstoffe, Konservierungsmittel usw. All diese Zusatzstoffe müssen auf der Verpackung des betreffenden Lebensmittels angeführt sein. Die für alle EU-Staaten einheitlichen sogenannten E-Nummern geben Auskunft über Art und Namen des Zusatzstoffes. Allerdings ist es für den Konsumenten nicht leicht ersichtlich, was hinter der jeweiligen E-Nummer für eine Substanz verborgen ist. Noch weit weniger bekannt im öffentlichen Bewußtsein ist die Tatsache, daß alle Lebensmittelzusatzstoffe im Tierversuch getestet werden müssen, ehe sie in den Handel gelangen. Diese Versuche bedeuten für Tausende Tiere Leid, Schmerz und einen qualvollen Tod. Das Absurde dabei ist, selbst wenn diese Experimente bei Tieren gesundheitliche Schäden verursachen, bedeutet dies noch nicht, daß der getestete Zusatzstoff NICHT in Umlauf kommt. Die folgende - vom Internationalen Bund der Tierversuchsgegner (IBT) zur Verfügung gestellte Tabelle gibt Auskunft über Tierversuche, die hinter den E-Nummern stecken.
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Damit wird deutlich, daß Tierversuche für Lebensmittel Alibifunktion haben und doppelt abzulehnen sind, da sie dem Menschen keine Sicherheit bieten und den Tieren unvorstellbare Qualen bereiten. Die Alternative lautet: Umstieg auf Nahrungsmittel, die wenige oder gar keine Zusatzstoffe beinhalten; eine gesundheitsbewußte wie ethische Lösung. Tabelle frei nach "Transparent", 2/99 (IBT)
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