TAUCHGANG INS REICH DER KRAKEN, KALMARE UND TINTENFISCHE

 

Literarische Bösewichte  

Bereits in der „Odyssee“ des antiken griechischen Erzählers Homer taucht der Krake/Tintenfisch auf: als Meeresungeheuer Scylla, das für den Helden Odysseus samt seiner Schiffscrew ein gefährliches Hindernis darstellt. Diesen Ruf des Schiffe verschlingenden und Menschen fressenden Monsters wurden die zu den Weichtieren zählenden Meereslebewesen nicht mehr los. Auch in Herman Melvilles „Moby Dick“ (1851) oder Jules Vernes  20.000 Meilen unter dem Meer“ tauchen sie fangarmbewehrt aus den Untiefen hervor, um einen Pottwal bzw. Kapitän Nemos Unterseeboot 

 „Nautilus“ zu attackieren. Verne wurde zu seiner Beschreibung durch einen angeblich wahren Vorfall inspiriert, als im Jahre 1861 vor Teneriffa ein französisches Kriegsschiff von einem Riesenkraken attackiert worden sein soll, der nur durch Kanonenschüsse abzuwehren war. 1930 gaben norwegische Matrosen der „Brunswick“ an, ebenfalls Ziel eines Oktopusangriffs gewesen zu sein.1 Der Krake wäre letztendlich von der Schiffsschraube zerstückelt worden, so der Bericht. Sind Aufeinandertreffen wie diese nur Seemannsgarn – oder steckt vielleicht ein Quäntchen Wahrheit dahinter? Was ist dran an den Tentakel schwingenden Tintenfischen?

Allgemeine Physiologie2

Zoologisch zählen Tintenfische trotz ihres Namens nicht zu den Fischen, sondern zur Klasse der Kopffüßer (Cephalopoden) im großen Stamm der Weichtiere (Mollusken). Ihre nächsten Verwandten sind Schnecken und Muscheln. Die Kopffüßer unterteilen sich wieder in zwei Unterklassen: Zweikiemer bzw. Vierkiemer (z.B. der Nautilus). Und auch die Zweikiemer bilden zwei weitere Ordnungen, nämlich Achtfüßer oder Oktopusse – wie zum Beispiel Polypen – bzw. Zehnfüßer – wie Kalmare und Sepien. Unterhalb dieser Klassifizierung sind der Wissenschaft bisher an die 750 Arten bekannt. Anatomisch hervorstechend sind vor allem zwei Dinge.

Zum einen die auffallenden Linsenaugen, die größten Sehapparate im ganzen Tierreich, welche bei manchen Arten die Ausmaße eines Basketballs annehmen. Augen dieser Form sind bestens für das Leben in den lichtschwachen Bereichen der Tiefsee geeignet.

Zum anderen die Arme der Tiere. Die Achtfüßer verfügen über eben acht gleich lange Extremitäten, die Zehnfüßer hingegen über acht Packarme sowie zwei überlange Fangarme, die wie eine Art Lasso funktionieren.3 Auf diesen Greifern sitzen Reihen von Saugnäpfen, welche einen Durchmesser von 25 Zentimetern aufweisen können. Da weder Gliederknochen, noch Gräten vorhanden sind, bewegen sich Cephalopoden sehr elastisch und können auch in 

die scheinbar engsten Spalten oder Hohlräume eindringen. Neben solchen Besonderheiten verfügen Kopffüßer über einen dem Papageienschnabel ähnlichen Kiefer, hinter dem sich eine harte Raspelzunge verbirgt. Beide Körperteile eignen sich ideal zum Knacken von Muschelschalen bzw. zum Zerteilen von größerer Beute wie Fischen, Robben oder sogar Walen. 

Die Speiseröhre geht direkt durch das Gehirn der Kopffüßer. Der Eingeweidesack ist am Rückenende mit einer Kalkschale verwachsen, dem sogenannten Schulp; ein evolutionäres Relikt der Verwandtschaft zu den Muscheln. Schulp ist im Alltag vor allem durch seine Verwendung als Futterzusatz in Vogelkäfigen bekannt. Aus einem speziellen Beutel kann der Cephalopode „Tinte“ ausstoßen, eine Flüssigkeit, die entweder den Verfolger verwirren oder der Beute die Sicht nehmen soll. Der getrocknete Inhalt dieser Tintenbeutel dient unter dem Namen Sepia Künstlern auch als Malfarbe.4

Drei Herzen und ein "Jet-Antrieb"5

Bemerkenswert wie so vieles an den Cephalopoden ist die Tatsache, daß sie über drei Herzen verfügen. Diese sind aufgrund der Fortbewegungsart von Kopffüßern ein Ding der Notwendigkeit. Denn während Fische sich durch Flossen rasch und einfach durchs Wasser bewegen, schießen Tintenfische ruckartig durch das Naß. Dies geschieht durch einen aus der „Muskeldüse“ explosionsartig ausgestoßenen Strahl, der die Tiere blitzschnell in jede beliebe Richtung katapultieren kann. Vom Prinzip her handelt es sich um denselben Antrieb wie bei Jet-Flugzeugen. Natürlich kostet eine solche Form der Motion viel Energie – und zwar ungefähr doppelt so viel wie bei Fischen, wobei sie oft nur halb so schnell wie diese sind und achtmal soviel Blut umsetzen müssen. Für diese enorme Zirkulationsleistung brauchen Cephalopoden eben drei Herzen. Thor Heyerdahl, der legendäre norwegische Wissenschafter und Abenteurer, berichtet davon, daß er 1947 als er mit dem Floß „Kon Tiki“ von Südamerika nach Polynesien segelte, beobachtete, wie Kalmare raketenartig aus dem Wasser schossen und in einer Art Gleitflug bis zu 50 Meter weit segelten. Aufgrund ihres sehr schnellen Stoffwechsels werden die meisten Kopffüßerarten nicht sehr alt. Die Zoologen schreiben ihnen lediglich eine Lebenserwartung von ein bis drei Jahren zu (der Generationswechsel geschieht durch Eiablage der weiblichen Tiere an Steinen oder Pflanzen, die sogenannten „Meerestrauben“)  Aber auch in Sachen Alter sind Überraschungen durchaus möglich, zumal größere Kopffüßer-Spezies bisher so gut wie kaum in ihrem Lebensraum erforscht und meist nur in totem Zustand – sei es angeschwemmt oder in Fangnetzen – untersucht werden. Jean-Michel Cousteau, Sohn des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau, dazu: „Wir wissen mehr über ausgestorbene Dinosaurier als über diese lebenden Tiere“; damit meint er vor allem die geheimnisumwitterten „Riesenkraken“ der Tiefsee.6

 

Chamäleons der Meere

Kopffüßer besitzen in ihrer Haut kleine Pigmentsäcke (Chromatophoren), die durch feine Muskelfasern über das Gehirn gesteuert werden können. Das ermöglicht es den Tieren, in Sekundenschnelle die Körperfarbe zu verändern. Einige Arten schaffen diesen Farbwechsel innerhalb nur einer Stunde bis zu tausendmal. Martin Moynihan vom Smithsonian Tropical Research Institute in Panama vermutet in dieser Fähigkeit eine Art von Kommunikationssystem, mittels dessen Cephalopoden Informationen über Gefahren, Beute oder Umgebung übermitteln. Der Gemeine Tintenfisch (Sepia officinalis) kann auf seiner Haut sogar bewegte Bilder erzeugen, wobei sich helle und dunkle Brauntöne so schnell abwechseln, daß sie Beutetieren eine harmlose Landschaft vorgaukeln. Zudem soll dieses Farbenspiel auf die Opfer eine Art „hypnotische“ Wirkung haben, die sie von Flucht abhält.7 Der Karibische Rift-Tintenfisch ist in der Lage, auf einer Körperseite dem Rivalen farblich drohen, während er auf der anderen alle Farben spielen läßt, um einem Weibchen zu imponieren.  Sollte es notwendig sein, ist es ihm möglich, das Verfärben der Seiten blitzschnell umzudrehen.8 Wie vor drei Jahren publik wurde, gehen manche Tintenfischarten auch Vergesellschaftungen ein, darunter etwa der Hawaiian Bobtail Squid mit dem Leuchtbakterium Fibrio fischeri. Tagsüber verbirgt sich der Molluske im Sand, nachts erwacht er zur Nahrungssuche. Dabei wird er von Innen heraus durch besagte Bakterien illuminiert. Für Fibrio fischeri birgt dies den Vorteil, im Körper des Tintenfisches Nahrung abzuzapfen, während der Hawaiian Bobtail Squid durch die bakterielle Beleuchtung seine Schattenwirkung im Mondlicht verringert und so für seine natürlichen Feinde schwerer auszumachen ist.9

 

Die Intelligenz von 550 Mio. Jahren

Forscherlegende Jacques-Yves Cousteau: „Wenn ein Taucher die Augen eines großen Kraken auf sich gerichtet sieht, empfindet er eine Art Respekt, so als begegne er einem sehr klugen, sehr alten Tier.“10 Auch andere Menschen, die je einen der großen Kopffüßer zu Gesicht bekamen, berichten von einem eindrucksvollen Aufeinandertreffen. Immer wieder wird dabei der Blick der Tintenfische besonders hervorgehoben. Es scheint, als wären die Tiere in der Lage, durch ihre Augen Neugier, Wut oder Überraschung auszudrücken. Doch sind sie dazu wirklich befähigt oder interpretiert der Mensch eigene Empfindungen in den Blick des Tintenfischs? Nathan Tublitz, Universität von Oregon in Eugene: „Wir haben nicht die geeigneten Experimente entwickelt, um uns ein Bild von der Intelligenz der Tiere zu machen.“ Und tatsächlich hielt man Kalmare, Sepien und Polypen lange Zeit für nicht viel intelligenter als ihre Verwandten, die Schnecken. Dies galt bis 1992, als die italienischen Neurobiologen Graziano Fiorito und Pietro Scotto in der Bucht von Neapel eine erstaunliche Versuchsreihe mit Kraken durchführten. In der ersten Phase wurden die Tiere darauf konditioniert, mit Fischstückchen belohnt zu werden, wenn sie herausfanden, hinter welchen Bällen – roten oder weißen – die Nahrung verborgen war. Schon nach wenigen Versuchen hatten die Cephalopoden den Dreh heraus. In Phase zwei ließ man bisher nicht konditionierte Kraken ihren bereits trainierten Artgenossen beim Nahrungserwerb hinter den Bällen zusehen. Das Ergebnis war noch erstaunlicher: durch scheinbar reines Beobachten lernten die Tintenfische noch schneller als durch Konditionierung.11 Natürlich gab es sofort Kritiker, die von nichts weiter als einfachem Freßinstinkt sprachen, andere wiederum reihten die Tintenfische voller Euphorie plötzlich intelligenzmäßig auf eine Stufe mit höheren Säugern und Vögeln; wiederum andere sprachen sogar von morphischen Feldern. Fest steht, das Gehirn der Kopffüßer ist von der Größe und Oberflächenstruktur relativ umfangreich. Dazu Ted Bullock, Universität Kalifornien in San Diego: „Es besitzt eine Menge Gewebe, es ist nicht glatt oder eintönig. Es sieht aus wie ein kompliziertes Gehirn (...)“12

 

Ständig Neues aus der Tiefe

Fast niemanden ist es bewußt, daß der größte Teil der Biosphäre der Erde beinahe gänzlich unerforscht ist. Denn der Lebensraum am Land macht nur 2 %, der im flachen Wasser ebenfalls nur so viel Prozent aus. Das heißt, 96 % des Ökosystems – das Bathypelagial in einer Meerestiefe von 1.000 bis 4.000 Metern – blieb bisher terra incognita.13 Jene Zone, in der fast völlige Dunkelheit und hoher Druck herrschen, wo die Temperatur nahe am Nullpunkt liegt. Bisher wagten sich meist nur unbemannte Tauchboote in diese Tiefen. Was die Kameras dieser U-Boote filmten, zeugt von vielfältigem Kopffüßer-Vorkommen in dieser scheinbar so lebensfeindlichen Region. Sowohl die Submarines „Alvin“ (USA), Shinkai 6500 (Japan) als auch „Tiburón“ (Spanien) entdeckten eine Tintenfischart, die so ganz anders war als der Rest ihrer Verwandten. Anstatt des gewohnten Jet-Antriebs bewegte sie sich mit Kopfflossen fort – ähnlich gleitend wie ein Rochen.14 Des weiteren weist diese Spezies acht Arme und zwei Tentakel auf; alle hauchdünn (wie Spaghetti) und seltsam abgewinkelt. 

Da dieser Tintenfisch innerhalb von drei Jahren achtmal gefilmt worden ist – und zwar in Atlantik, Indischen Ozean und Pazifik gleichermaßen – liegt der Schluß einer globalen Verbreitung nahe. Die tiefste Begegnung mit dem „Spaghetti-Tintenfisch“ hatte die französische Tauchkapsel „Nautile“ bei 4.735 Metern. Biologen beschrieben den Cephalopoden optisch als "Riesenspinne mit Elefantenohren". Doch diese ungewöhnliche Art ist kein Einzelfall,  die Evolution brachte etliche Facetten des

Erfolgsmodells Kopffüßer hervor: der nur tennisballgroße Ophistotheutis agassizii verfügt zwischen seinen Armen über Schwimmhäute; beim 10 Zentimeter großen Vampyrotheutis infernalis sind die hautbespannten Extremitäten auf ihrer Unterseite sogar noch mit Dornen besetzt.15 Der legendäre Riesenkrake Architheutis dux mit einer Körperlänge von bis zu 18 Metern wurde lebend noch nie gesehen. Lediglich Saugnapfverletzungen bei Walen bzw. abgetrennte Fangarme in Walmägen ließen bisher auf die Größe dieser Art schließen. Wale scheinen überhaupt natürliche Feinde der Cephalopoden zu sein, weshalb Clyde Roper, Zoologe am National Museum of Natural History in Washington, Pottwale mit Kameras bestückt, in der Hoffnung Bilder der Riesenkraken – ja vielleicht sogar vom Kampf mit dem Wal zu erhalten.16

 

Strandungen aus jüngster Zeit

Am 23.Juli 2002 lag am Strand vor der tasmanischen Stadt Hobart ein 550 Pfund schwerer toter Tintenfisch. Bei dem Kalmar handelte es sich um ein trächtiges Weibchen, das aus bisher unbekanntem Grund gestorben und angespült worden war. Obwohl es sich um keine – wie zuerst vermutet – neue Art handelt, ist ein Fund eines derart großen Tintenfisches doch etwas Ungewöhnliches. Die Überreste des Tieres werden im Zoologischen Museum von Hobart ausgestellt werden.17 Nur wenige Tage darauf, am 27.Juli, kam es in der La Jolla Cove, nahe der kalifornischen Metropole San Diego, zum größten Massentod von Tintenfischen seit 100 Jahren. Sage und schreibe zwölf Tonnen Flying Jumbo Squids (Dosidicus gigas) waren gestrandet. Nach Vermutungen von Forschern geschah dies in Verfolgung von Grunion-Fischschwärmen. Eric Hochberg, Santa Barbara Natural History Museum, gab an: „Es war unglaublich. Als sie starben, machten sie seltsame Geräusche – ähnlich den Lauten von Robben oder Delphinen.“18

 

Die Spezies der Zukunft?

Zahlreiche Forscher vertreten die These, daß Tintenfische zu den großen Gewinnern der ökologischen Katastrophe gehören, die derzeit in den Weltmeeren abläuft. George Jackson, Institute of Antarctic and Southern Ocean Studies in Tasmanien, sagt in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Australasian Science“: „Die (...) Spezies scheint den Planeten einzunehmen. Tintenfische fressen alles, was sich ihnen in den Weg stellt und wachsen bis sie sterben. (...) Die Tiere scheinen die ökologische Katastrophe zu lieben.“ Nach Ansicht der Ozeanforscher sind Überfischung und Anstieg der Meerestemperatur maßgeblich für die Populationsexplosion der Cephalopoden. Dank der menschlichen Fangflotten fallen Freßfeinde wie Flunder, Heilbutt, Dorsch, Meerhecht, ja sogar Haie und Rochen weg. Vor allem die weggefischten Thunfische, deren Nahrung zu gut einem Viertel auf Kopffüßern besteht, fehlen im Ökosystem, wodurch sich die Tintenfische rasant vermehren. Die erhöhte Wassertemperatur, meint Daniel Pauly, Professor am Fischereizentrum der Universität British Columbia, Kanada, „führe zu einem Schneeballeffekt im Wachstum der gesamten Population.“ Aufgrund ihrer Körperfunktionen werden Cephalopoden – laut Jackson – bei reichem Nahrungsangebot auch nicht dicker, sondern größer. In Hinkunft ist demnach mit weit mehr und auch größeren Tintenfischen zu rechnen. Pauly ist überzeugt, daß dieses Phänomen nicht lokal, sondern „universell“ sei. Und tatsächlich ist ein vermehrtes Vorkommen der Kopffüßer bis auf den Nordostatlantik bisher in allen Weltmeeren zu beobachten.19  

Bleibt abzuwarten, inwieweit die Prognosen der Naturwissenschafter über einen längeren Zeitraum ihre Stichhaltigkeit behalten. Eine stillschweigende Erweiterung ihres aquatischen Lebensraumes ist den intelligenten Kraken, Kalmaren, Sepien und Polypen durchaus zuzutrauen. 550 Millionen Jahre erfolgreiches Überleben lassen auf ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit schließen.  

© Text: A. Willer/CANIS

 

Webtipp: www.tintenfische.com

Zum Thema Tiefseeforschung:

-) „Der Spiegel“ 31/1998 (27.7.); Titelstory

-) „International Herald Tribune“, 15.2.1996; S.10  

-) "Die Presse", Spectrum, 10.8.2002; X

 

Quellenangaben:

1, 3, 6: „TA“, 4.6.2000;  S.10-11

2: „Tierkunde: Wirbellose Tiere“; Franz Höpfinger/Ferdinand Pichler (Vf.), (Wien/Graz 1978); S. 129-133

4: „TA“, 7.10.1998; S.27

5, 7, 10, 11, 12: „Der Spiegel“, 27/1997 (30.6.)

8: „New Scientist“, 2085; S.30

9: „Der Standard“, 9.6.1999; S.34

13, 15: „Die Presse“, Spectrum, 2.2.2002; VIII

14: „PM“ 7/02; S.38 sowie www.mbari.org/news/news_releases/2001/dec21_clague/dec21_clague.html bzw.              Science“ 294, S.2505

16: „Der Standard“, 30.7.2002; S.23

17: http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/020723/1wkzr.html

18: AP-Meldung vom 27.7.2002

19: AHO-Meldung vom 4.8.2002

 

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