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PETITION GEGEN DAS SCHLACHTEN VON ROBBEN IN KANADA
An die Kanadische Botschaft Laurenzerberg 2, 1010 Wien Mit der Bitte um Weiterleitung nach Ottawa an: Mr Paul MARTIN, Premierminister und Mr Geoff REGAN, Minister für Fischerei Der Tierrechtsverein CANIS lehnt das von offizieller kanadischer Seite als Ernte (harvesting) umschriebene jährliche Schlachten Hunderttausender Robben entschieden ab! Es ist dies die größte Massentötung von Meeressäugetieren weltweit und stellt eine Bedrohung für das Überleben der gesamten Art dar. Zudem gefährdet das Robbengemetzel das Ökosystem des Nordatlantiks als solches. Der seal cull ist nicht nur ethisch verwerflich, auch wissenschaftlich ist er nicht haltbar. Unabhängige seriöse Studien zeigen, dass die industrielle Überfischung durch Fangflotten die Bestände von Dorsch und anderen Fischarten nachhaltig zerstört. Hingegen gibt es keine stichhaltigen Indizien, dass die Massenschlachtung von Robben zur Erholung der Fischbestände beitragen würde. Das Töten dient einzig und alleine zur künstlichen Lebensverlängerung einer anachronistischen Geschäftsbranche, welche durch die Produktion von Pelzartikeln die Eitelkeit einiger weniger befriedigt Etwa 95% der Robben, die geschlachtet werden, sind nur wenige Wochen alte Babys. Vielen von ihnen wird grausam mit Spitzhacken (Hakapiks) der Kopf eingeschlagen oder sie werden vor ihren Müttern mit Gewehren erschossen. Eine Studie über die getöteten Tiere zeigt, dass bis zu 42% der Babys lebend gehäutet werden. Das Robbenschlachten wird von der kanadischen Regierung nicht nur gestattet, sondern ausdrücklich unterstützt und damit ungewollt auch von den kanadischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern subventioniert. In über 50 Städten rund um den Globus werden heute Protestaktionen gegen das Robbenschlachten abgehalten ein eindrucksvolles Zeichen der Weltöffentlichkeit zur Beendung dieser Barbarei! CANIS fordert die kanadischen Behörden im Namen aller Unterstützerinnen und Unterstützer auf, dieses Schlachten unverzüglich und dauerhaft zu verbieten! Das Töten Hunderttausender leidensfähiger Wesen muss endgültig der Geschichte angehören! Hochachtungsvoll, Mag. Alexander Willer 1.Vorsitzender Wien, 15. März 2005
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