Pferde

 

Der Pferderipper

Chronologie

 

>>Ein Pferderipper hat in Vöhrum bei Peine fünf Stuten getötet. Als der Besitzer am Sonntagmorgen auf seine Weide kam, lagen dort vier tote Tiere. Ein fünftes Pferd war so schwer verletzt, daß es sofort eingeschläfert werden mußte. Ein Tier konnte gerettet werden. Zwei der getöteten Fuchsstuten waren tragend. Nach ersten Ermittlungen wurden die Pferde mit einer Stichwaffe oder einem selbst gefertigten spitzen Gegenstand erstochen.<< [ Die Welt, 13.10.2003 ]

 

1. Einführung/Allgemeines

Die hier dargestellte Straftatenserie könnte im Zusammenhang mit der so genannten Pferderipper-/Lanzenstecherserie aus dem Jahre 1993/1994 stehen, die sich auf Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erstreckte. An 13 Tatorten wurden seinerzeit 25 Pferde ( allerdings nur mit Stichwaffe ) getötet.

Im Jahr 1999 kam es zu einer Häufung von Pferdetötungen im Großraum Hannover/Peine/Gifhorn, wobei Pferde mit einem Kopfschuss ( Kleinkaliber ) und/oder durch Stichverletzungen getötet wurden. Die Serie der Pferdetötungen mit Schusswaffen (Kopfschuss, Kal. 7.65 mm) begann im September 1995 und setzte sich bis Februar 1999 fort. An diese Serie schloss sich nahtlos die Serie der Pferdetötungen mit Hilfe von Kleinkaliber-Waffen an.

Neben den Taten unter Verwendung von Schusswaffen, bei denen zum Teil zusätzlich noch Hals- und Bauchschnitte gesetzt wurden, kam es immer wieder zu Pferdetötungen, bei denen ausschließlich Stich-/Schnittwerkzeuge eingesetzt wurden. Sexuelle Motive sind in Einzelfällen (Verletzung der Scheide) zu vermuten.

Zwischen der Serie mit Kal. 7.65 mm und der Kleinkaliberserie bestehen aufgrund des gleichen Verletzungsmusters Tatzusammenhänge. Innerhalb der beiden Serien kam es auch zu Pferdetötungen mit anderen unbekannten Schusswaffen ( Kal. 9 mm Para / Kal. 8x57 / Kal. 38 / Kal. 7.62 Tokarew). Es hat den Anschein, daß diese Taten also so genannte "Versuchstaten" (Ausprobieren/Verwenden neuer Tatmittel) anzusehen sind.

Es wurden sowohl Pferde auf Weiden als auch in Reithallen getötet, wobei auffällig ist, dass der Täter im Herbst bzw. Frühjahr Tiere in größeren Reiterhöfen/Reithallen/Reitanlagen mit der 7.65 mm - Waffe tötete. Die KK-Waffe wurde nur 1999 von Frühjahr bis Herbst auf den Weiden benutzt. Zum vorerst letzten Schusswaffengebrauch kam es im September 2000 mit der Tokarew, Kal. 7.62 mm.

Von 1995 bis Oktober 2003 kam es bisher zu 17 eindeutigen Serientaten, bei denen 37 Tiere getötet und 21 verletzt wurden. Es liegen Anhaltspunkte für möglicherweise weitere 18 Serientaten in den Jahren 1995-2002 mit 58 getöteten und 18 verletzten Tieren vor. Von diesen Taten war überwiegend Niedersachsen betroffen, es kam auch zu einzelnen Taten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Tatzeiten beschränken sich überwiegend auf das Wochenende. Taten an normalen Wochentagen waren die Ausnahme, sie geschahen nur zu den Ferienzeiten.

>> Pferdeschlitzer-Prozess wird noch mal aufgerollt. Ist Hendrik H. (21) doch der irre Pferdeschlitzer? Das Amtsgericht hatte den Pferdepfleger im März freigesprochen - aus Mangel an Beweisen (Morgenpost berichtete). Jetzt wird der Prozess um die elf Pferde, die im Oktober 2001 in Euba mit einem Messer schwer verletzt wurden, vorm Landgericht neu aufgerollt.<< [ Sachsen Online, 02.10.2003 ]

2. Tatzeiten

- Wochenenden (Von Freitagabend bis Montagmorgen)

- an Wochentagen in den Ferienzeiten (Ausnahme)

- Feiertags (Pfingsten/Karfreitag)

- Nachtzeit

- (oft) Vollmondphasen

- im Sommer (April bis Oktober) liegen die Tatorte auf den Weiden

- im Frühjahr (Februar/März) und Herbst (Oktober/November) liegen die Tatorte in Reithallen

- im Dezember und Januar keine Taten

- Tatintervalle von einer Woche bis zu einem Jahr

>> Hengst auf der Weide gequält und getötet. Bad Oldesloe/Hannover- Ein Hengst eines Gestüts in Lasbek in Schleswig-Holstein ist am Samstag auf einer Weide an der Landesstraße 90 tot aufgefunden worden. An dem Pferd wurden zahllose Stich- und Schnittverletzungen festgestellt, wie die Polizei in Bad Oldeslohe am Montag mitteilte. Trotz intensiver Suche seien aber keine verwertbaren Spuren gefunden worden.<<       [ Frankfurter Rundschau, 07.10.2003]

3. Modus Operandi (Vorgehensweise des Täters)

- Kopfschüsse im Ohrbereich (sog. Ohrgrund): gleiches Verletzungsmuster bei der Verwendung von Munition des Kalibers 7.65 mm und bei Kleinkaliber-Munition

- bei Ponys und Kleinpferden Kopfschüsse unterhalb des Ohres

- bei Großpferden aufgesetzte Kopfschüsse unterhalb des Ohres

- aufgesetzte Kopfschüsse (nachweisbar bei allen Taten im Jahr 1999)

- Körperschüsse (keine Nahschüsse), Kal. 9 mm und 7.62 mm Tokarew

- Senkrecht verlaufende Halsstiche. Durchtrennen der Luftröhre/Halsschlagader

- Vorderbruststiche mit lanzenartigem Gegenstand (Wundkanaltiefe bis 50 cm)

- Saubere Bauchschnitte vom Brustbein bis in den Genitalbereich ohne Perforation der Gedärme

- Verletzung der Scheide durch Messerstiche oder Einführen von Gegenständen (Einzelfälle)

- Fesselung mit meist vorgefunden Materialien (Halfter/Stricke) an den Beinen

- Anbinden der Pferde in Reithallen oder außerhalb an Gattern mit vorgefundenen Stricken (Fixieren der Tiere)

- Aufhalftern von Tieren in den Reithallen

- Herausführen von Pferden aus Reithallen ins Freie (bis 500 m entfernt) und Töten der Pferde im Freien

>> Der Mann kennt sich mit Tieren aus, sagte der LKA-Sprecher. Er kenne ihre Anatomie und wisse mit ihnen umzugehen. Er behandelt sie zunächst behutsam. Sobald die Tiere ihm vertrauen, entwickelt er eine unglaubliche Brutalität und sticht zu, erläuterte Fedderau. In Vöhrum lockte der Täter die Tiere nacheinander in einen schmalen Gang, der zur Tränke führt. Dort stach er dann zu. Für seine Taten benutzte er einen spitzen, langen Gegenstand, den er möglicherweise selbst gebastelt hat.<< [Hannoversche Allgemeine, 13.10.2003]

4. Tatorte

Bei den Tatorten handelt es sich um Weiden, Weiden mit Unterständen und Ställen, sowie um bewohnte und unbewohnte Reithallen. Es sind teilweise sehr abgelegene, andererseits wiederum von Kreis-, Land- oder Bundesstraßen gut einsehbare und leicht erreichbare Weiden. Ein Muster, nach welchem der Täter die Tatorte auswählt, ist zurzeit nicht erkennbar. Gemeinsamkeiten zwischen den Tatorten und Pferdebesitzern sind nicht zu erkennen. (Ponyweide bis Großgestüt sind betroffen).

Der unbekannte Täter sucht in einer Nacht mehrere nebeneinander liegende, 1-2 km voneinander entfernte Weiden auf. In einem Einzelfall liegen 170 km zwischen den Tatorten. Der Täter nimmt Umwege über angrenzende Weiden, Felder und Waldstücke in Kauf, ein mögliches Fahrzeug dürfte in sichrerer Entfernung abgestellt werden. Ein Großteil der Tatorte ist über die Bundesautobahnen gut erreichbar bzw. liegt in deren Nähe. Die größte Entfernung zwischen den Tatorten beträgt ca. 400 km.

>> Vor zwei Jahren, am 14. Oktober 2001, soll sich Hendrik H. nachts auf die Koppel des Reiterhofes Morgenstern geschlichen haben. Elf Pferden soll er dort eine 30 Zentimeter lange, beidseitig geschliffene Messerklinge in den Hals gerammt und die Tiere schwer verletzt haben. So der Vorwurf. Die Staatsanwaltschaft hält den Tierpfleger nach wie vor für schuldig.<< [Sachsen Online, 16.10.2003]

5. Geschädigte Pferde

Der Täter tötet Ponys, Kleinpferde und Großpferde, wobei weder nach Geschlecht, Rasse, Alter und Farbe ein Muster erkennbar ist. Betroffen sind Hengste und Wallache, Stuten allerdings sind am meisten betroffen. Die Anzahl der verletzten bzw. getöteten Tiere pro Tat beträgt in der Regel von einem Tier bis zu 6 Tieren. In den neuen Bundesländern beträgt die höchste Anzahl 15 Tiere (neun getötet, fünf verletzt).

>> Die Ermittler des Landeskriminalamtes in Hannover haben jetzt mit einer groß angelegten Befragung möglicher Tatzeugen begonnen und Flugblätter verteilt. Am vergangenen Wochenende waren in Vöhrum bei Peine fünf Stuten auf einer Weide brutal getötet worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Serientäter handelt, der seit 1999 schon 30 Tiere getötet hat. Er müsse die Pferdekoppel zuvor intensiv ausgekundschaftet haben. Die LKA-"Ermittlungsgruppe Pferd" soll auf acht Mann aufgestockt werden. Außerdem kündigte die Polizei laut "Welt am Sonntag" an, Monty Roberts, der als Pferdeflüsterer bekannt wurde, um Rat zu fragen zu wollen.<< [Hamburger Abendblatt, 20.10.2003]

6. Verwendete Tatwerkzeuge:

6.1 Schusswaffen

- unbekannte Schusswaffe (Revolver/umgearbeitete Pistole/Eigenbau)

- Kal. 7.65 mm (.32 Browning/32 AUTO)

- Laufprofil 10 Felder/Züge, Rechtsdrall (seltenes Laufprofil)

- Tatmunition: kupferfarbenes Vollmantelrundkopfgeschoss der Marke Remington. Originalpatronen Remington tragen auf dem Hülsenboden die Buchstaben "RP" und die Kaliberbezeichnung "32 AUTO"

- unbekannte Kleinkaliberwaffe (Kal. .22 lr/5,6 mm)

- unbekannte Tatmunition: kupferplatinierte Bleigeschosse (Geschosse mit Kupferüberzug) Hochgeschwindigkeitsmunition,8 Felder/Züge (normal)

- unbekannte Schusswaffe

- Kal. 7.62 mm Tokarew (System Tokarew TT 33)

- Tatmunition: Vollmantelrundkopfgeschoss, Hülse am Tatort gefunden, seitlicher Aufdruck: 7.62x25, Bodenstempel: "HP 59 II" (Marke Hirtenberger)

- unbekannte Schusswaffe, Kal. 9 mm Para

- unbekannte Tatmunition: kupferfarbenes Vollmantelrundkopfgeschoss der Firma Dynamit Nobel, 6 Züge/Felder Rechtsdrall (Einzeltat)

- unbekannte Tatmunition: Bleigeschoss ca. 8 g (Kal. .38/9 mm ?) Einzeltat

- unbekanntes Gewehr, Kal. 8x57 (System 98, z.B. K98 o.Ä.)

Tatgeschosse des Kal. 7.65 mm und Kleinkaliber (5,6 mm) wurden mehrfach sichergestellt. Tatzusammenhänge sind durch Gutachten nachweisbar. In den neuen Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) wurden in den Jahren 1996 bis 1998 mehrfach Pferde mit dem Gewehr Kal. 8x57 (Brustschüsse/Blattschüsse) getötet. Ein Tatzusammenhang könnte bestehen.

Hinweis:

Bei Pferdetötungen in Genthin (Sachsen-Anhalt) im Jahre 1996 wurden Hülsen mit dem Stempelaufdruck "HEGE 8x57 IS" (Fa. Hege/Munitionsvertreiber in Überlingen, Bodensee) und den Bodenprägeeindrücken "FNM 71-8", "FNM 71-6" und "FNM 70-2" sichergestellt. Die Kennzeichnung "FNM" steht für "Fabrika National de Municoes de Armas, Portugal". Munitionshersteller.

>>10.000 Euro hat der Deutsche Tierschutzbund (Bonn) für die Ergreifung des so genannten Pferderippers  ausgesetzt. In den vergangenen Wochen hatte es wieder mehrere brutale Messerattacken gegeben. Der Tierquäler habe in Niedersachsen in den vergangenen Wochen sieben Tiere erstochen, in den vergangenen Jahren insgesamt rund 50 Pferde getötet, teilte der Verein am Dienstag in Bonn mit. Der Tierschutzbund rief Pferdebesitzer zu besonderer Vorsicht auf.<< [RP-Online, 21.10.2003]

6.2 Stich-/Schnittwerkzeuge

- unterschiedliche Stich- und Schnittwerkzeuge

- verschiedene Längen und Breiten

- vermutlich Normalmaß (bekannte Maße 4-5 cm breit, 6-10 und 25 cm lang)

- ein- oder zweischneidig

- alle Tatwaffen dürften außergewöhnlich scharf sein

In der "Lanzenserie" 1993/94 wurde vom Täter eine Lanze nach der Tat im Juni 1993 in Mecklenburg-Vorpommern zurückgelassen. Sie ist aus V2A-Rundstahl hergestellt, die Spitze besteht aus einem angeschliffenen Maschinensägeblatt, das angeschweißt wurde. Auf dem Blatt ist in gelber Schrift folgendes aufgebracht: "Start HSS", "MADE IN GERMANY", ein ovaler Körper mit Sägefisch und "Dmo5" in einem Rechteck, auf dem Kopf stehend. Es handelt sich um ein Produkt der Fa. "LOSSWINKEL", Metallsägen und Messer, aus 42853 Remscheid, das seit über 20 Jahren bundesweit vertrieben wird.

Im August 2002 wurde nach der Tat in Lomnitz/Sachsen eine baugleiche Lanze gefunden, die aus baumarkt-üblichen Materialien hergestellt wurde. Die Spitze besteht ebenfalls aus einem abgeschliffenen Maschinensägeblatt, welches am normalen Rundstahl angeschraubt ist.

Es handelt sich um ein brüniertes Sägeblatt, auf dem der Name "WERKÖ" eingeprägt ist, wobei der Name von einem ovalen Körper, ausgehend vom Buchstaben "W" umschlossen ist. Ferner ist die Bezeichnung "400x2,5 HSS" vorhanden. Es handelt sich hier um ein Produkt der Fa. "WERKÖ" (Werkzeugfabrik Königsee) in 07426 Königsee, aus "DDR-Zeiten". Diese Firma soll vor der Wende der einzige Hersteller von Maschinensägeblättern in der "DDR" gewesen sein.

Die beiden Lanzen bestehen aus jeweils 4 Einzelstangen (Lanze 1993: 39-41 cm lang) (Lanze 2002: 39-45,5 cm lang). Die Gesamtlängen weichen nur geringfügig voneinander ab:

Lanze 1993: 168,8 cm / Lanze 2002: 170,4 cm

>>Bei der Fahndung nach dem Pferderipper verfolgt die Polizei eine heiße Spur. Wir suchen einen Wartburg-Kombi mit Ascherslebener Kennzeichen, sagte am Freitag ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Das mittlerweile seltene Auto aus DDR-Produktion war vor drei Wochen in der Nähe des jüngsten Tatorts des brutalen Pferdemörders bei Vöhrum (Kreis Peine) gesehen worden.<< [Hamburger Abendzeitung, 01.11.2003]

7. Täterprofil

Konkrete Hinweise auf den Täter liegen nicht vor, ebenso keine Hinweise auf mögliche Täterfahrzeuge. Es wird von folgendem Täterprofil ausgegangen:

- vermutlich männlicher Einzeltäter

- Schuhgröße 40-45

- große Mobilität

- variiert bei Tatausführung/probiert aus

- hat oder beschafft sich Ortskenntnisse (auskundschaften)

- hat vermutlich Beziehungen oder Grundkenntnisse über Pferde

- könnte Vorkenntnisse im Töten/Zerlegen von Tieren haben

- besitzt mehrere Schusswaffen/Stichwaffen (Waffen-/Messernarr?)

- vermutlich festes Arbeitsverhältnis (fast nur Wochenendtaten)

- verfügt eventuell über metallbearbeitende Kenntnisse (Bau der Lanze, bzw. Umbau der Schusswaffen, Schärfen von Messern)

>>550 Hinweise auf Pferderipper. Landeskriminalamt: 150 sind konkret. Nach der Fernsehsendung Aktenzeichen XY... ungelöst" am Donnerstagabend hat die Polizei rund 550 Hinweise auf den Pferderipper
erhalten. Etwa 150 davon sind so konkret, dass wir ihnen genauer nachgehen werden", sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts am Freitag.<<
[Bremer Nachrichten, 11.01.2004]

8. Zusammenfassung

- Täter sind überwiegend Personen männlichen Geschlechts

- Überdurchschnittlich Intelligent

- Täter "verarbeiten" durch die Tat selbst erlebtes (gleiches oder ähnliches)

- Täter sind oft als hilfsbereit geltende Menschen

- Mehrfachtäter

- Sexuelle Hintergründe sind wahrscheinlich

- Tätergruppen: Serientäter, Trittbrettfahrer, Versicherungsbetrüger, Rachsüchtige, Gelegenheitstäter

- Hohe Mobilität

- Kennt sich im Umgang mit Pferden sehr gut aus

- Kennt die Anatomie der Pferde

- Kennt die Psyche der Pferde

- Stuten allgemein, trächtige Stuten werden im besonderen bevorzugt

- Vorbereitungsphase ausspähen, Pferde kennen lernen, herausführen, fixieren

- Erkennbar gezieltes Vorgehen

- Tatzeit: Dunkelheit, oftmals bei Vollmond, fast nur Wochenendtaten

- Tatwerkzeuge: Hieb-/Stich-/Schusswaffen

- Tatörtlichkeiten: Koppel, Stallungen, Reithallen

>>In Kassel hat offenbar der Pferderipper wieder zugeschlagen. Ein Pferd in Nordhessen starb an einer 15 Zentimeter langen Schnittwunde. Der Pferderipper, dem laut Polizei seit über zehn Jahren in Nord- und Ostdeutschland mehr als 100 Tiere zum Opfer gefallen sind, hat nun offenbar in der Nähe von Kassel zugeschlagen: Am Samstag fand eine Frau eines ihrer fünf Pferde verblutet auf seiner Weide im nordhessischen Immenhausen-Holzhausen, wie die Polizei mitteilte. Die oder der Täter seien genauso vorgegangen wie der seit 1993 gesuchte Pferderipper, sagte ein Sprecher am Sonntag auf AP-Anfrage.<< [RP-Online, 06.06.2004]

Wer kann Hinweise auf den Täter oder auch die Tatmittel geben? Hinweise bitte an:

Landeskriminalamt Niedersachsen, EG Pferd, Schützenstraße 25, 30161
Hannover,
Tel.: 0511 26262-0
Fax: 0511 26262-3050
E-Mail: eg-pferd@lka.polizei.niedersachsen.de
mailto:eg-pferd@lka.polizei.niedersachsen.de

 

Home

Zurück