| Gefährdete
Arten
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Der
Manul (Felis manul) Peter Pallas war wohl der erste Westeuropäer, der diese in unseren Breiten unbekannte Wildkatzenart zu Gesicht bekam. Ihm zu Ehren trägt das Tier auch den Namen Pallaskatze. Ein weiteres Synonym lautet Otocolobus manul. Aussehen Die
durchschnittliche Kopfrumpflänge des Manul liegt zwischen 50 und 65
Zentimeter. Die Beine der Katze sind von geringer Höhe und stämmig, die
Ohren anders als beim Luchs - kurz und rund. Das Gewicht variiert
zwischen 3 kg bis 5,5 kg. Durch das dichte flauschige Fell wirkt der Manul
allerdings weit schwerer. Der Pelz trägt je nach Region Farbvarianten von
rötlich bis grau. Jedes Haar endet in einer weißen Spitze, über beide
Wangen laufen zwei strichartige schwarze Zeichnungen. Verhalten Der Manul ist nachtaktiv und ein Einzelgänger. Mit Einsetzen der Dämmerung macht er Jagd auf Nager oder andere Kleintiere. Tagsüber schläft er in Höhlen oder Verstecken. Über sein Sozialverhalten zu Artgenossen ist wenig bekannt. Nach einer Tragezeit von etwa 66 Tagen bringt die Katze im Frühjahr zwischen drei und sechs Junge zur Welt, die noch nicht über die charakteristischen weißen Haarspitzen verfügen. Habitat und Verbreitung Manuls leben am Rande von Wüsten, in Steppen oder auf baumlosen Berghängen. Sie sind ausgezeichnete Kletterer, die sich auch auf abschüssigem Terrain ausgezeichnet zu Recht finden. Ihre Lebensräume reichen bis in eine Höhe von 4.000 Metern. Ihr dichtes Fell eignet sich als idealer Schutz gegen Schnee und Kälte. Der Manul eroberte in drei Unterarten einen Lebensraum Tausender Kilometer.
Status In einigen Gebieten gilt der Manul als bedrohte Art etwa in der Mongolei, wo sein Pelz gerne gehandelt wird und ist daher auf Appendix II des Washingtoner Artenschutzabkommens. In anderen Zonen ist sein Vorkommen stabil. Der Wiener Tiergarten Schönbrunn hält einen Manul in Gefangenschaft.
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