Chile: Angespülter „giant blob“ dürfte Pottwal-Kadaver sein

 

Wir berichteten unter www.canis.info/panorama/krake_chile.htm von jenem riesenhaften unförmigen Kadaver („giant blob“), der an der chilenische Küste, nahe Puerto Montt, angeschwemmt worden war. Spekulationen, es seien die Reste einer bisher unbekannten Riesentintenfischart wurden laut. Die chilenischen Forscher kontaktierten international die akademische Kollegenschaft. Einige Forscher sahen eine Ähnlichkeit zu dem 1896 vor Florida gefundenen 18 Meter langen, bizarren Lebewesen, das den Namen „Octopus giganteus“ erhalten hatte. Andere zogen Parallelen zu den Seemannsgeschichten von „Bermuda Blob“ oder vergleichbaren Erzählungen aus Tasmanien, worin es um ähnlich amorphe Kadaver ging. Besonnenere blieben bei der Theorie, es handle sich um Wal-Blubber.

(http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=stor...e_creature_dc_5)

Nun gaben Zoologen des Naturhistorischen Museums in Santiago de Chile bekannt, die  12,4 mal 5,4 Meter große und 13 Tonnen schwere Gallertmasse sei nichts anderes als der Überrest eines Pottwales.

(http://news.nationalgeographic.com/news/20...evils.html#main, http://www.cbc.ca/stories/2003/07/04/blob_chile030704)

Die Wissenschafter Sergio Letelier and Jose Yanez erstellten ihren Befund noch  ehe Ergebnisse der in den USA, Frankreich und Italien untersuchten DNA-Proben des Kadavers ausgewertet worden sind. Für sie reiche es aus, daß Hautdrüsen gefunden wurden, die nur beim Pottwal vorkommen. Wenn ein Individuum dieser Spezies zu verwesen beginnt, treibt das Knochenskelett in einer semiflüssigen Masse aus Haut und Fett, ehe das Gewebe reißt und die Knochen im Meer versinken. Was zurückbleibt, ist eben jene Gallertmasse, die in Chile angeschwemmt worden ist. Gefunden wurde das sogenannte Spermaceti-Organ, das bei Pottwalen einen knollenartigen Kopfvorsatz bildet und eine milchige, wachsartige Flüssigkeit produziert, die von früheren Walfängern mit Sperma verglichen worden ist.

(http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=stor...e_creature_dc_1)

Text: TRV CANIS, www.canis.info , 12. Juli 2003

 

 

 

 

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