| KLONIERUNG
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Klon-Kühe gegen Bioterrorismus Das in Sioux Falls, South Dakota, ansässige Unternehmen Hematech (www.hematech.com) sowie die Dynport Vaccine Corporation erhielten von der US-Regierung 3,3 Millionen Dollars Unterstützung, um in den nächsten 36 Monaten sogenannte bovine Systeme (sprich Rinder) für die Produktion humaner polyklonaler Antikörper gegen Botulismusgifte auszustatten. Mit anderen Worten besteht das Vorhaben, gentechnisch veränderte Kühe in ihrer Milch Antikörper gegen das Botulinum-Toxin produzieren zu lassen. Danach sollen die modifizierten Rinderdamen mittels Klonierung quasi in Serie hergestellt werden.
Hintergrund dieses Aufsehen erregenden Tierversuchs ist die Angst der US-Regierung vor terroristischen Aktionen mittels biologischer Kampfstoffe. Das Botulinum-Toxin ist ein Nervengift, das in sieben Varianten bekannt ist. Auslöser ist das Bakterium Clostridium botulinum (Bild). Als typische Symptome gelten Muskelparalyse, Sprech- und Schluckschwierigkeiten, verschwommene Sicht oder trockener Mund. Unbehandelt führt der Erreger oft zu Atemstillstand und damit zum Exitus. Natürliche Fälle einer Infektion treten sehr selten auf und dann als Botulismus in Folge von Lebensmittelvergiftungen. Weniger bekannt ist die Verwendung gewisser Botulinumkomponenten in der Kosmetikindustrie für Anti-Falten-Cremes. Die Experimente mit Rindern können als erster Großversuch auf der fieberhaften Suche nach einem Gegengift gegen Botulinum-Toxine gesehen werden. Text:
A. Willer/CANIS Q:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=021031027
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