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BOYKOTT VON HAIFISCHPRODUKTEN !!!Gemeinhin wird vom Hai das Bild einer gefräßigen Bestie vermittelt. Was den wenigsten aber bekannt ist: Jährlich sterben etwa zehn Menschen durch Haie, aber an die 100 Millionen Haie durch Menschen. Die Frage, wer denn nun wirklich die gefräßige Bestie sei, müßte demnach gründlich überdacht werden... Faktum
ist: In Ost- und Südostasien gilt Haifleisch traditionell als begehrte
Delikatesse. Und auch hierzulande kommen findige Unternehmer immer mehr
auf den Geschmack. Der Trend in Richtung teures Exotenfleisch steigt. Auf
der anderen Seite hält Hai als Billigfleisch Einzug in die Regale von
Supermarktketten. Heringhaisteak, Schilling 129,- stand als
Titelseitenannonce in einer großen Tageszeitung zu lesen. Die
Jäger der Ozeane sind mittlerweile längst selbst zu Opfern geworden! Das
weitaus größte Problem stellt dabei die rücksichtslose Jagd auf
Haiflossen dar. Aus Profitgier oder oft auch aus sogenanntem Sport
wird den Haien ihre Rückenflosse abgetrennt. Dabei betrachten es die Fänger
als reine Zeitverschwendung, die Tiere ganz zu töten. Sie werden nur
durch einen Stich ins Rückenmark gelähmt, ehe ihnen mit Machete die
Finne abgetrennt wird. Nach diesem Finning treiben die Fische
bewegungsunfähig umher, ehe sie elendig zugrunde gehen, indem sie auf den
Meeresboden absinken, um dort zu ertrinken. Ganze Fangflotten widmen sich
diesem blutigem Business, damit die Flossen auf den Tellern zahlungskräftiger
Gourmets landen. Aber
auch andere Körperteile des Haies finden reißend Absatz:
Hält
diese hemmungslose Ausbeutung des Haies an, werden viele seiner Arten bald
auf der roten Liste zu finden sein oder stillschweigend aussterben. Der Tierschutzverein CANIS ruft daher zum Boykott von Produkten auf, die aus Haifischen hergestellt wurden.
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