| GENTECHNIK
|
||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||
|
Niederlande/USA: GV-Moskitos sollen Malaria ausrotten Wenn es nach den Plänen einer kleinen Gruppe von Molekularbiologen geht, dann werden in den kommenden Jahren Feldversuche mit Designer-Moskitos anstehen. Die Insekten sollen im Labor genetisch so modifiziert werden, daß sie nicht mehr in der Lage sind, Krankheiten wie die Malaria zu übertragen. Bei einem Workshop in der niederländischen Universitätsstadt Wageningen, der vorige Woche stattfand, meldeten zwanzig der weltweit führenden Moskito-Ökologen Bedenken an. Sie fordern ein, daß jene Agenturen, die das Projekt bisher so enthusiastisch unterstützt haben, ihre Aufmerksamkeit nun konkret der ökologisch-zoologischen Grundlagenforschung widmen. Es fehlt noch an allem: von der grundlegenden Erforschung der Populationsgenetik bis zu einem Notfallsplan, was zu tun wäre, wenn die gentechnisch veränderten Moskitos sich als schädlich oder gefährlich erweisen würden.
Zur Zeit arbeiten mindestens fünf US-amerikanische und drei europäische Forschergruppen an den transgenen Moskitos. Finanzielle Unterstützung kommt u.a. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der MacArthur Foundation sowie dem Nationalen Institut gegen Allergien und Infektionskrankheiten der USA (NIAID). In den wissenschaftlichen Fachblättern Science (nr. 20, Oktober 2000) sowie Nature (23.5.2002) wurde über die einzelnen Experimente mit den Moskitos berichtet:
Besonnene Forscher wie David O'Brochta vom College Park, University of Maryland, werfen folgende Fragen auf und bringen sie zur öffentlichen Debatte bringen.
Q:
The Ecology of Transgenic Mosquitoes,
Wageningen University and Research Centre, June 26th 29th,
2002
|
||||||||||||||||||
| Zurück | ||||||||||||||||||