Militärdelphine im Dienste der U.S.-Navy

Delphine helfen der Navy zu klarem Kurs am Golf

Am 4. April [2003] wurde ein Soldat am Persischen Golf als vermisst geführt. Während der Rest von „Tacomas“ Einheit im Kampf gegen den Irak stand, hatte er sich selbst für 48 Stunden unentschuldigt entfernt.1 Bergeteams wurden zusammengestellt, denn seine Abwesenheit gefährdete die Such-und-Aufspür-Mission, der er zugeteilt worden war. „Tacoma“ kam zurück, und seine Mission wurde fortgesetzt. Aber die Geschichte ist nicht so glatt gestrickt, wie sie scheint, denn „Tacoma“ ist ein atlantischer Flaschennasendelphin.

Delphine wurden hinzugezogen, um die Wasserstraßen um den Hafen von Umm Qasr – den  Zugang zum Irak – klarzumachen. Von der U.S.-Marine waren sie dazu ausgebildet worden, ihre natürlichen Sonarfähigkeiten dazu zu verwenden, um Minen aufzuspüren, die placiert wurden, um britische und amerikanische Kriegsschiffe zu zerstören. Indem sie eine beschwerte Boje an der Mine befestigten, konnten Taucher [später] die Waffen sicher entschärfen.

Die Navy weigert sich, [ihre] Erfolge oder Fehler zu kommentieren. Es ist aber gut dokumentiert, daß das britische Schiff „RFA Sir Galahad“ im April dazu in der Lage war, lebenswichtige humanitäre Lieferungen für das irakische Volk auszuladen, nachdem die Wasserwege um den Hafen zuvor [von Minen] gesäubert worden waren.

Im Hafen waren noch Minen aus dem [Ersten] Irakkrieg von 1991 ausgelegt gewesen. Diese [Sprengkörper] detonieren, wenn sie Veränderungen im sie umgebenden Magnetfeld registrieren; Veränderungen, die durch die Stahlhülle von Schiffen hervorgerufen werden. Da Delphine nichts Metallisches in ihren Körpern haben, stellen sie keine unmittelbare Gefahr dar, eine Detonation auszulösen. Außerdem wurden sie darauf trainiert, die Minen nicht zu berühren. Die Tiere übertragen aber mittels einer an ihrem Körper befestigten Kamera Bilder zum Trainer.

Die hochintelligenten Meeressäuger sind Teil des „Spezialsäuberungs-Teams Nummer 1“2 der U.S. Navy., das sich auf Gegenmaßnahmen zu Minen spezialisiert hat. Die Tiere haben sogar eine eigene militärische Bezeichnung: [nämlich] Fortgeschrittene Biologische Waffensysteme.3

Tom LaPuzza, Pressesprecher des Marine Mammal Program der U.S. Navy, erklärt, daß die Delphine mit einem Versuch-und-Belohnung-System ausgebildet werden: „Sie sind darauf trainiert, im tiefen Wasser Gegenstände zu lokalisieren, aufzuspüren und zu befestigen“, sagt er. „Danach erhalten sie als Belohnung Fisch. Diese speziellen Tiere haben eine erweiterte Fähigkeit, Objekte aufzuspüren.“ Er führt aus, daß die Delphine schiffgestützt von tragbaren Behältern aus operieren. Sie werden in bestmöglichen Umständen gehalten, Transport in linnenen Schlingen inklusive, wobei ihre Finnen mit Zink bestrichen werden, um sie vor Sonnenbrand zu schützen. Die Delphine arbeiten nur alle paar Tage für zwei Stunden.

Das Marine Mammal Program der U.S. Navy begann 1960 mit zwei Zielsetzungen. Zuerst wollten die Seestreitkräfte, ausgehend von der Basis Port Loma4 bei San Diego, wo das Forschungsprogramm beheimatet ist, die Unterwasserfähigkeiten des Delphinsonars studieren. Damit sollte [einerseits] herausgefunden werden, wie effizientere Methoden zu erreichen sind, um Gegenstände unter Wasser aufzuspüren und [andererseits], wie durch die Erforschung der Hydrodynamik von Delphinen Schiffe und U-Boote schneller gemacht werden können. Danach begann die Navy, Delphine zur Ausführung verschiedener Aufgaben auszubilden. Das beinhaltete unter Wasser Ausrüstung zu Tauchern zu bringen; das Lokalisieren und Zurückbringen ausgelegter Gegenstände; das Bewachen von Booten und Unterseeschiffen sowie Unterwasserüberwachung durch Kameras, die sie im Mund trugen.

Delphine haben eine ausgeprägte Echolokation, die es ihnen ermöglicht, solche Aufgaben zu erfüllen. In Kehle, Kehlkopf und Nasenregionen erzeugen sie dabei eine Serie von Tönen – besser bekannt als Klicks. Diese werden in der Kinnlade des Delphins als Echo empfangen und als Signal an das Gehirn übertragen. Delphine messen, wie lange das Echo benötigt, um von einem Objekt zurückgeworfen zu werden, um so die Entfernung zum Objekt einzuschätzen. Weiters können sie daraus Größe, Form und Beschaffenheit des Objektes ableiten. Diese Fähigkeit ist Resultat eines präzisen Gehörsinns. Der Hörkortex eines Delphingehirns ist hoch entwickelt. Zudem sind die Tiere mit der Fähigkeit ausgestattet, ihren Atem unter Wasser anzuhalten – ein Tauchgang kann bis zu zehn Minuten dauern.

Seit Tausenden von Jahren macht sich der Mensch die Fähigkeiten von Tieren zunutze: ihre Stärke, ihre außergewöhnlichen Sinne oder ihre Schwimm- und Flugfähigkeiten“, sagt LaPuzza, mit der Beifügung, daß die Fähigkeiten der Delphine besonders hervorstechen.

Der Marine werden jährlich Millionen Dollar Forschungsgelder zugesprochen, da die Kriegsführung mit Wasserminen als integraler Bestandteil der US-Verteidigungsstrategie betrachtet wird. In Summe arbeiten 35 Trainer mit 70 Delphinen. Zudem wurde ein aktives Zuchtprogramm gestartet, bei dem alleine in diesem Jahr sechs Delphinbabys geboren worden sind. Da junge Tiere ihre Mütter nachahmen, sind sie dieserart leichter zu unterweisen. Jeder einzelne Delphin dient dem Programm für etwa zwanzig Jahre und hat einen Wert von zwei Mio. US-Dollar.

Jim McCormick, biomedizinischer Forscher an der Wake Forest School of Medicine in Boston, arbeitet gemeinsam mit der Marine beim Training der Delphine. Er war einer der Pioniere, die in den 1960ern den militärischen Einsatz der Meeressäuger propagierten. Seiner Erfahrung nach braucht es gut ein Jahr bis ein Delphin ausgebildet ist. „Delphine sind von Natur aus besser ausgerüstet, um Jobs zu erledigen, die für menschliche Taucher weit zeitaufwendiger und gefährlicher wären“, sagt er. „Delphine sehen mit ihren Ohren. Mit ihrem Sonar können sie unter Wasser besser sehen als wir in einem beleuchteten Raum. Sie sind überaus intelligent und ihr Gehirn ist sogar etwas größer als das unsrige.“

Bis in die 1970er unterlag die Existenz von Marinedelphinen der Geheimhaltung. Und es dauerte bis 1992 – dem Ende des Kalten Krieges – bis die Öffentlichkeit Zugang zu Informationen über das Programm erhielt. Seit dem gibt es Hürden zu bewältigen, damit das Programm Tierrechtsorganisationen die Stirn bieten kann.

Für die Tierschutzorganisation WSPA zum Beispiel ist das Wohlergehen von Delphinen von oberster Bedeutung. „Die WSPA glaubt, daß alle Tiere, die von Menschen gehalten werden oder unter deren Kontrolle stehen, so behandelt werden müssen, daß dies passend zu ihren Artbedürfnissen ist“, meint Michelle Bruce-Morales, Kontaktperson der WSPA. „Im Falle der US-Marinedelphine gibt es gut dokumentierten Grund zur Sorge, was die inhärenten Gefahren bei ihren Missionen betrifft, das Leid während des Trainings, des Transports oder bei der Gefangenschaftshaltung dieser Spezies im Allgemeinen“, [führt sie weiter aus].

Die Marine bestreitet, daß den Delphinen während der Ausbildung irgend ein Leid zugefügt wird. McCormick erklärt, daß einige der von ihm trainierten Delphine bis zu 35 Jahre alt wurden, was einer höheren Lebenserwartung als in der Wildnis entspricht. „In meinen vierzig Jahren Arbeit mit den Tieren habe ich niemals gehört, daß ein Delphin während seines Jobs getötet worden wäre“, sagt er. [Weiter:] „Sie erhalten täglich zwanzig Pfund Fisch, regelmäßige medizinische Untersuchungen, haben ihre eigenen Schlafquartiere und arbeiten auf offener See ungestört.“

Hingegen argumentiert Dawn Carr, Sprecherin der People for the Ethical Treatment of Animals (PeTA), daß die „Schlafquartiere“ der Delphine bloß Käfige im Ausmaß von sechs mal sechs Fuß sind. Ihren Angaben zu Folge basiert das Training auf Gewalt und Futterentzug. Die Versorgung mit totem Fisch beraube die Delphine wichtiger Nährstoffe, die sie in Freiheit durch die Jagd auf lebende Fische zu sich nehmen. Die Navy stellt in Abrede, daß die Tiere in 6 mal 6 Fuß kleinen Käfigen gehalten werden, sondern viel mehr befinden sie sich in einer naturgetreuen Umgebung mit Meereswasser, wo sie mit Artgenossen interagieren können.

PeTA nimmt zudem an, daß Delphine in ihnen fremden Gewässern herumstreunen und sich gegen Gefahren nicht verteidigen können. „Es ist unethisch, Tiere einer Gefahr auszusetzen“, sagt Carr. „Krieg ist ein menschliches Unterfangen. Während Menschen oder politische Parteien entscheiden können, ob er notwendig ist oder nicht, können Tiere das nicht. Sie traten niemals [den Streitkräften] bei, wissen weder über den Irak noch Saddam Hussein Bescheid und werden möglicherweise nicht überleben.“

Die Marine hingegen besteht darauf, daß Delphine in den meisten Umgebungen effektiv seien. „Wir stimmen mit den Leuten überein, daß Tiere mit Respekt, ethisch und moralisch behandelt werden sollen“, meint LaPuzza. „Nur stimmen wir nicht exakt überein, was dies genau bedeutet. Die Tiere können – mit wenig Risiko für sich selbst – rausschwimmen und ein Schiff mit sechzig Soldaten davor bewahren, in die Luft gesprengt zu werden. Das ist unserer Ansicht nach ein nobler Grund.“ PeTA wandte sich an Verteidigungsminister Donald H. Rumsfeld, damit er die Verwendung der Delphine stoppe. Die Gruppe argumentiert, daß es für Delphine wohl nicht verständlich ist, daß von ihrer Verpflichtung Menschenleben abhingen.

PeTAs Befürchtungen erreichten mit dem Verschwinden von „Tacoma“ einen Höhepunkt, obwohl peinlich berührte Marinebeamte annehmen, daß der Delphin einfach nur kurz weggeschwommen war, um mit Artgenossen zu spielen, ehe er zurückkam.

Einige Spezialisten der Navy am Persischen Golf sind [vorsichtig] skeptisch, was den Nutzen der Delphine angeht: „Sie können sehr effektiv sein, aber sie sind wie kleine Kinder“, sagt ein Taucher. „Man bringt sie in eine fremde Umgebung und sie mögen sie nicht.“ Derselbe Taucher gibt an, daß nach einigen Wochen, „wenn die Delphine sich ans Wasser gewöhnt hätten, sie großartig agieren.“ Aber bis dahin bereiten sie nur Arbeit, wie ein anderer Taucher von sich gibt. Denn die Delphine reagieren auf jedes Metallobjekt im Kwhar Abd Allah Fluß, wobei die Anzahl der tatsächlich georteten Minen klein war.

Von allen Tierschutzorganisationen verstand es die Humane Society United States am Besten, ihre Einwände zur Kürzung des militärischen Einsatzes von Delphinen durchzusetzen. Naomi Rose, Forscherin für Meeressäuger bei der Humane Society, war in den 1990ern aktiv in eine Kampagne involviert, die das Ziel hatte, die Verwendung von Delphinen zu senken bzw. potentiell zu eliminieren. Die Marine reduzierte die Zahl der Tiere tatsächlich, gibt aber an, dies wäre auf Budgetkürzungen nach dem Ende des Kalten Krieges zurückzuführen – die Humane Society hätte darauf keinen Einfluss gehabt.

Wir von der Humane Society glauben, daß der Einsatz von Delphinen für militärische Zwecke ernste ethische und humane Bedenken aufwirft, speziell wenn er in Kampfgebieten geschieht“, sagt Rose. Sie sagt, daß Delphine keine verlässlichen Soldaten wären und zuviel Vertrauen in sie gesetzt würde: „Sie haben Launen, sind eigene Persönlichkeiten“. [Weiter:] „Sie verstehen das Konzept der Vaterlandstreue nicht, sie sind keine Bürger der Vereinigten Staaten, sondern der Ozeane. Daher sind sie nicht verlässlich. Wenn eine Kampfsituation herrscht, ist der Grad der Unsicherheit, was die Delphine betrifft, besorgniserregend.“

Und es sind nicht nur Tierrechtsaktivisten, die sich gegen das Delphinprogramm aussprechen. Richard O’Barry, selbst ehemaliger Delphintrainer der Navy, der während des Kalten Krieges rekrutiert worden war und zudem einer der Ausbildner für die TV-Serie „Flipper“ war. [O’Barry] verließ 1970 nach fünf Jahren die Marine und glaubt nun, daß der Einsatz von Delphinen für militärische Zwecke unmoralisch ist. Seither stellte er „The Dolphin Project“ im Sugarloaf Sanctuary, vor der Küste von Key West, Florida, auf die Beine. Dort versucht sein Team, Delphine aufzupäppeln und auf ein Leben in Freiheit zu gewöhnen.

Ich hatte schon über 100 Delphine gefangen, als ich eines Tages zur Einsicht kam, daß das, was ich tat, falsch war“, sagt O’Barry. „Wir behandelten die Tiere gemäß unserer Standards so gut wir konnten, aber diese Standards waren immer noch kümmerlich.“ Er gibt an, daß die Tiere schlecht gehalten und durch Nahrung kontrolliert wurden. Auch während seiner Zeit bei der Marine will er gegen das Delphinprogramm gewesen sein. „Ich glaube, das Navy Marine Mammal Program ist grausam, unüblich und sollte abgeschafft werden. Die Navy hat ja eine sehr utilitaristische Beziehung zur Natur, und meiner Meinung nach, ist der Einsatz von Delphinen ein fehlerhaftes Waffensystem.“ Die Marine lehnte es ab, O’Barrys Aussagen zu kommentieren.

Obwohl die Amerikaner die ersten waren, um die militärischen Fähigkeiten von Delphinen zu erforschen, war die Sowjetunion darauf erpicht, ihre eigenen Delphine zu trainieren. Eine TV-Dokumentation mit dem Titel „Innerhalb der Sowjet-Militärmaschinerie5, die vom History Channel im April [2003] ausgestrahlt worden war, zeigte detailliert die Angst-und-Gewalt-Taktik des Delphintrainings. Aus dem Delphinbecken wurde solange Wasser abgeleitet bis [unter den Tieren] Angst und Panik herrschte. Die weich gemachten Delphine erlaubten es dann, daß eine Art Harnisch sowie ein Maulkorb an ihnen befestigt wurden. Nach Angabe des Dokumentarstreifens fanden auch Nahrungsentzug und Einzelhaft Anwendung. Die Sowjets verwendeten die Delphine während des Kalten Krieges, aber nach dessen Ende, waren nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden, um das Programm weiterzuführen.

Der Aufmarsch der US-Militärdelphine am Persischen Golf stellte ihre erste Involvierung bei einer Kampfmission dar. Doch es war nicht das erste Mal, daß sie von der Marine aktiv benützt worden waren; das war schon zwischen 1965 und 1975 in Vietnam. Fünf Delphine waren in die Bucht von Cam Ranh geschickt worden, um Unterwasserüberwachung zu betreiben und Militärboote vor nordvietnamesischen Schwimmern zu beschützen. Die Delphine patrouillierten ungesehen im Areal und waren abgerichtet, ihre bewaffneten Trainer von der Position des Feindes zu alarmieren. Außerdem konnten sie eine Klammer am eindringenden Taucher affichieren, eine Art Hemmvorrichtung [, die am Schwimmen hinderte]. Immer wieder wurden auch Anschuldigungen laut, daß die Tiere ausgebildet worden waren, die Schwimmer zu töten. Bekannt war dies als „Schwimmerausschaltungsprozess“6, wobei den Delphinen beigebracht worden war, feindliche Taucher mit einer der Tackermaschine ähnlichen Apparatur zu beschießen. Eine weitere vermeintliche Praktik soll es gewesen sein, den Delphinen eine muschelähnliche Vorrichtung am Mund zu befestigen, aus der eine Injektionsnadel mit komprimierter Luft ragte. Ziel war es, dem sich nähernden Feind diese Nadel reinzustechen, was den Tod [des Tauchers] mit sich zog.

Rose, die Meeressäuger-Expertin der Humane Society, sagt, daß sowohl ehemalige Delphintrainer als auch Tierrechtsaktivisten die Marine beschuldigt hätten, die Tiere dieser Art einzusetzen. Da die Navy Unterlagen geheim hält und eine Entgegnung veröffentlichte, konnten die Anschuldigungen nie auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Die Navy gab folgendes Statement heraus: „Die Marine trainiert weder jetzt ihre Meeressäuger, um Menschen auf irgend eine Art zu verletzen oder zu töten, noch hat sie das jemals getan. Da Delphine nicht zwischen freundlichen und feindlichen Schwimmern unterscheiden können, wäre es auch nicht sehr klug, die Entscheidungsgewalt dem Tier zu überlassen.“

Nach Vietnam waren die Delphine nach Bahrain geschickt worden, wo sie vor dem Ersten Golfkrieg im Hafen patrouillierten und amerikanische Schiffe beschützten. Die Verwendung für die Tiere hat angehalten, und es gibt weltweit viele Einsatzmöglichkeiten. Die Leichtigkeit der Delphine, sich an verschiedene Orte anzupassen, hat zu Erfolgen geführt, speziell in Vietnam. Einige Delphine waren für ein Jahr in einem bestimmten Gebiete als Patrouille ausgesetzt worden. Während dieser Zeit gab es keine Attacken auf Schiffe [durch Nordvietnamesen]. Nachdem die Delphine abgezogen worden waren, begannen die Angriffe.

Unterstützung für das Delphinprogramm kommt von der britischen Marine. Kommodore Brian May ließ im Irak folgerndes Statement herausgeben: „Gott beschloss, dem Delphin das beste Sonar zu geben, das jemals erfunden wurde. Wir können nach dieser Fähigkeit nur trachten.“ Guy Boswell, Sprecher für öffentliche Anliegen, gab zu, daß die Royal Navy für einige Zeit das Konzept von Militärdelphinen in Erwägung gezogen hatte. „Während wir immer noch der Ansicht sind, daß dies ein effektives und verlässliches System wäre, sind wir aber mit dem Problem konfrontiert, daß unsere Gewässer einige der wenigen Plätze auf der Welt darstellen, an die sich Delphine nur sehr schwer anpassen könnten. Es ist einfach zu verdammt kalt hier.“

© Übersetzung, Mag. Alexander Willer, www.canis.info, 28.12.03, nach http://www.estripes.com/article.asp?section=126&article=17495

 

1: AWOL: Away Without Leave, „Fernbleiben ohne Genehmigung“

2: U.S. Naval Special Clearance Team One

3: Advanced Biological Weapon Systems

4: Space and Naval Warfare Center

5: “Inside the Soviet Military Machine

6: “swimmer nullification process”

 

Home

Zurück