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Federn gelassen ... U.S. Supreme Court entscheidet im Sinne der Adler
Timothy P. Kornwolf gab an, den Schild samt einen Kopfschmuck von einem Großonkel geerbt zu haben, der 1904 damit in Buffalo Bills Wild West Show gearbeitet hatte. Für den Schild, der acht Federn des Golden Eagle enthielt, erhielt er 1999 $ 7.000,-. Ein verdeckter Ermittler des U.S. Fish and Wildlife Service gab ihn für den Kopfschmuck $ 5.000,-., was letztlich zur Festnahme geführt hatte. Kornwolf sieht in den Verkäufen keinen kriminellen Akt, vielmehr eine widerrechtliche Wegnahme seines Eigentums durch den Staat. Kornwolfs Beschwerde wurde vom Obersten Gerichtshof aber mit dem Hinweis abgelehnt, ein Entscheid zu seinen Gunsten könnte Vorbildwirkung dafür haben, daß der Handel mit Adlerteilen, die als alt (also vor 1962 stammend) ausgegeben werden, schwunghaft zunehmen würde. Die Regierung Bush wandte ein, daß es Kornwolf ja offen gestanden wäre, auf Kompensation zu klagen, anstatt die Adlerteile illegal zu verkaufen.
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