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Alaska:
Kuparuk Spill Die
Serie der Ölunfälle scheint nicht abzureißen. Am 17. April 2001 traten
aus einem Leck in einer Pipeline im Kuparuk-Fördergebiet, im Norden
Alaskas, 92.400 Gallonen sogenannten produced waters aus, ein
Gemisch Wasser/Rohöl, das für Boden und Grundwasser sehr schädlich ist. Kuparuk-Ölförderstätte
17.4. einer der größten
der vergangenen Jahre. Schuld war eine korrodierte Pipeline. Produced Water Dieses
Gemisch findet in der Ölförderung Verwendung. Dabei wird Salzwasser in
die Erdtiefe gepumpt, um so Druckreservoirkammern zu erzeugen. Der Ölgehalt
des Gemenges liegt bei nur 3%, schädigt also nur in geringem Ausmaß. Die
wahre Gefahr geht von der salzhaltigen Flüssigkeit aus, die den
Tundrenboden nachhaltig zerstört. PP startete daher schon eine Stunde
nach dem Leck mit Aufräumarbeiten. Einmal
mehr führt dieser Vorfall die Gefahren exzessiver Ölförderung in Alaska
vor Augen. Gerade jetzt, da Präsident George W. Bush weitere
Naturschutzgebiete für die Erdölkonzerne freizugeben gedenkt.
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