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Kid' s Corner
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Schottlands Herr der Lüfte
Wie wir bereits berichteten, ging es darum, Schottlands Bürgerinnen und Bürger zu befragen, welcher Vogel denn nun Nationalsymbol des Landes werden soll. Die Ränge zwei und drei hinter dem Steinadler belegten das Moorschneehuhn sowie der Auerhahn. Vierter wurde der Fischadler, zwölfte und damit letzte das Schneehuhn vulgo Ptarmigan. Alle diese gefiederten Freunde haben wir ja bereits vorgestellt. Auf den Plätzen 5 bis 11 landeten der Papageihaubentaucher (Fratercula arctica; engl.: Puffin; gälisch: Budhaig, Seamus Ruadh bzw. Peata-ruadh), der Nördliche Kaptölpel (Morus bassanus; Gannet; Caraid-nan-Gaidheal bzw. Eun ban an sgadain), der Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus; Sea Eagle), der Wanderfalke (Falco peregrinus; Peregrin Falcon), die Haubenmeise (Parus cristatus; Crested Tit), der Wachtelkönig (Crex crex; Peewit) sowie der Schottenkreuzschnabel (Loxia scotica; Scottish Crossbill; Cam-ghob).
Im ganzen Vereinigten Königreich Großbritannien kommen Steinadler-Brutpaare nur mehr in Schottland vor. Ihre Zahl wird auf 430 geschätzt, Tendenz leicht zunehmend. Dabei täuscht der positive Gesamteindruck, da die Situation der Steinadler sich regional sehr unterschiedlich darstellt. Während etwa auf den Hebriden (einer vorgelagerten Inselgruppe im Nordatlantik) die Zahl der Brutpaare ansteigt, nimmt sie in manchen Teilen des schottischen Hauptlandes drastisch ab. Hauptübel Nummer eins: der Mensch. Giftköder, Fallen oder Abschuss sind die häufigsten Todesursachen. Eine weit verbreitete Unart ist auch das Ausrauben der Nester. Mit Steinadlereiern sind bei Sammlern hohe Summen zu erzielen.
lostlobo, www.canis.info ,30.08.04 Vgl.
"Ein Königreich für einen Vogel", http://www.canis.info/kids_corner/schottland_voegel.htm
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