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Anschuldigungen
gegen den internationalen Tierschutz mit Die Situation der Straßentiere in südlichen Ländern ist uns allen bekannt - Vernichtungsaktionen gegen Streuner sind an der Tagesordnung; dies geschieht leider auch in der Türkei. Wer Tiere liebt und schützt und einmal in der Türkei Urlaub gemacht hat, den verfolgen oft die traurigen Augen dieser Streuner. Wir möchten hiermit keines dieser Länder für das Tierelend verurteilen. Auch wir wissen, daß in eben diesen Ländern leider viele Menschen am Existenzminimum leben, kein Dach über dem Kopf haben oder hungern. Aus diesem Grunde bemühen sich internationale Tierschutzorganisationen und private Tierschützer besonders um Hilfe. Viele europäische Tierschutzgruppen versuchen, das Leid der Tiere vor Ort zu lindern. Manche Organisationen investieren für Kastrationsaktionen sehr viel Geld und unternehmen den Versuch, die Bevölkerung über die humane Lösung Kastration aufzuklären. Andere Tierschutzvereinigunngen können leider keine breite Finanzierung gewährleisten, haben jedoch die Möglichkeit, einigen Tieren ein gutes Zuhause zu vermitteln. Der Engländer Robert Smith hat z.B mit seinem Verein SHKD Sahipsiz Hayvanlari Koruma Dernegi in Istanbul ein Exempel statuiert. Er ist bemüht aufzuzeigen, wie das Streunerproblem langfristig und mit humanen Mitteln gelöst werden kann. Herr Smith hat das Projekt kastriere , impfe und lasse leben ins Leben gerufen und finanziert dieses mit eigenen finanziellen Mitteln. Bis heute wurden mehr als 7.000 Straßentiere durch seine Bemühungen kastriert und damit deren Vermehrung verhindert ! Leider wird diese so geschätzte und dringend benötigte Hilfe durch einzelne türkische Personen massiv behindert - und wie so oft sind die Leidtragenden dieser Situation mal wieder die Tiere. Frau Süsen Erkus, in der Türkei als Provokateurin bekannt, ist bei den dortigen Medien geschätzt und beliebt. Wo immer Frau Erkus auftritt, entstehen Tumulte es wird geschrieen und geschlagen. Diese Art Auftritte schätzt die türkische Sensationspresse, denn sie steigern die Auflage ungemein. Die von Frau Erkus getroffenen Aussagen sind grotesk, entbehren jeder Grundlage und Wahrheitsgehalts. Frau Süsen Erkus ist die Vorsitzende des Vereins DOSHAYAD. Dieser Verein hat bis heute keinen aktiven Tierschutz betrieben (obwohl Frau Erkus durch Ihren Bekanntheitsgrad und Einfluß einige Türen offen stehen dürften), sondern ist bemüht, das Image türkischer Tierschützer zu schädigen. Diese Menschen - gebildet und kultiviert - versuchen durch aktive und sinnvolle Aktionen die Situation der türkischen Streuner zu verbessern. Eines der obersten Ziele ist z.B. die Durchsetzung eines Tierschutzgesetzes (bis dto. in der Türkei nicht existent!); man ist bemüht, Aufklärungsarbeit an Istanbuler Schulen zu leisten.... Nicht zuletzt durch die öffentlichen Auftritte von Frau Erkus werden Tierschützer in der Türkei als dumme Provokateure abgestempelt. Anstatt für den lokalen Tierschutz etwas zu erreichen, mischt sie sich in den internationalen Tierschutz ein und behauptet in türkischen Zeitungen und Fernsehprogrammen, daß in Deutschland Tiere missbraucht werden. Hier einige Anschuldigungen von Frau Erkus, die öffentlich bekannt gemacht wurden: Die
Deutschen machen Decken aus Katzenfellen. Im
gleichen Artikel wird behauptet, in Deutschland
werden viele Katzen nur wegen ihres Fleisches umgebracht.
(Zeitungsartikel, Übersetzungen und Videokassette sind im
Original vorhanden) Weiterhin
behauptet Frau Erkus, daß Herr Robert Smith und der Verein SHKD Teil
einer international arbeitenden Mafiaorganisation sind, die von der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstütz wird. Herr Robert Smith sei
der Anführer und hätte bereits Tausende von Tieren als Versuchtiere nach
Europa geschmuggelt (Zeitungsartikel in Sabah v. 29.01.2002 im Original
und als Übersetzung vorhanden) Frau
Erkus, beleidigt und beschuldigt Deutsche Tierschutzvereine und Am
07.04.2002 hat Frau Erkus den Gipfel ihrer Tiraden erreicht, als sie am Istanbuler Flughafen eine Gruppe Tierschützer (deutscher und türkischer
Nationalität), die einige Tiere nach Deutschland ausführen wollten, überfallen,
massivst körperlich angegriffen und durch die Polizei festnehmen hat lassen.
Während dieses Vorfalles waren von Frau Erkus bestellte Vertreter der türkischen
Presse anwesend. Die
Anschuldigungen von Frau Erkus lauten : Hundeschmuggel (die Tiere würden
an deutsche Tierversuchslabore zu 450,- Euro per Tier
verkauft). Ihrer schriftlichen Aussage zufolge (diese liegt uns
vor) beschuldigt sie mehrere deutsche
Tierschützer namentlich. Die
Gründer des Vereines EHDKD
Evsiz Hayvanlari ve Dogayi Koruma Dernegi , von welchem die
nach Deutschland vermittelten Hunde stammten, wurden ebenfalls von Frau Süsen
Erkus angezeigt. Dieser Verein betreibt ein Tierheim mit ca. 600
Strassenhunden. Drei
Mitarbeiter müssen jetzt befürchten, daß sie vor Gericht gestellt
werden. Selbst
wenn die Anzeige fallen gelassen wird (?), entscheidet letztendlich der
Staatsanwalt. Der Verein muß
sich einen Rechtsanwalt nehmen, der leider viel Geld kostet. Anstatt Reis,
Fleisch und Brot für die Hunde kaufen zu können, sehen sich die
Mitarbeiter gezwungen, Geld für die Gerichtsverhandlung aufzustellen (der Verein verfügt
nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel und Rücklagen ! Wozu
und wieso muß das sein ?? Mit
welchem Recht dürfen Menschen ungerechtfertigte, unhaltbare und
beleidigende Anschuldigungen gegen aktive Tierschützer vorbringen, die
durch ihre Bemühungen nachweislich das Elend vieler Tiere zu einem besseren
wenden konnten ? Bis heute haben wir Frau Erkus und ihre Mitstreiter nicht angezeigt. Wir hielten es für sinnvoller, unser Geld, unsere Zeit und unsere Energie in die Rettung der Tiere zu investieren. Hierzu leider eine traurige Geschichte, welche beweist, das immer nur die Tiere die leidtragenden sind. Wir trauern zutiefst um "Blacky". "Blacky", ein Mischlingsrüde, sollte am 07.04.2002 nach Deutschland zu seiner neuen Familie fliegen. Er (bzw. seine Begleitperson) wurde durch Süsen Erkus und Ihre Gang aufgehalten. Leider war somit "Blackys" Todesurteil gesprochen, denn er wurde am 18.04.2002 von einem brutalen Menschen in der Nähe des Tierheimes mit 9 Kugeln zusammengeschossen und lebendig begraben.
Wir bitten Sie, die eskalierende Situation in Istanbul nicht ungeachtet zu lassen und sich als Tierschützer für das Wohl der Tiere einzusetzen. Wir sollten gemeinsam versuchen zu verhindern, daß sich Menschen, die sich aktiv und unter größtem privaten und finanziellen Einsatz für das Wohl der Tiere einsetzen, durch ungerechtfertigte und haltlose Vorwürfe in Ihrer Arbeit behindert sehen. Wir möchten verhindern, daß Frau Erkus und ihre Anhänger durch weitere Hetzkampagnen forthin Schaden für die Tiere anrichten werden. Bitte senden Sie das folgende Protestschreiben an die genannten Adressen: Deputy PM / Mr. H.Husamettin Özkan - Fax: 0090 312 419 22 43 E-Mail : H.Husamettin.Ozkan@basbakanlik.gov.tr Minister of Internal Affairs / Mr. Rüstü Kazim Yucelen - Fax: 0090 312 418 17 95 E-Mail : Rustu.Kazim.Yucelen@basbakanlik.gov.tr Minister of Environment / Mr. Fevzi Aytekin - Fax: 0090 312 285 27 42 E-Mail: cevre@cevre.gov.tr Minister of Tourism / Mr. Mustafa Tasan Fax: 0090 312 212 83 21 E-Mail oneriler@turizm.gov.tr Mayor of Istanbul / Ali Mufit Gürtuna - Fax 0090 212 449 41 00 E-Mail baskan@ibb.gov.tr Chief Vet. Istanbul Municipality / Mr. Hüner Öztürk Fax 0090 212 568 08 32 E-Mail hozturk@ibb.gov.tr Chief Animal Health Department Istanbul / Mr. Metin Akcam Fax 0090 216 356 75 60 |
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