AMBASSADE DE FRANCE

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Service de Presse

 

Wien, 20. Jänner 2006

Betrifft: Hunde als Haifischköder

Wir haben Ihre Reaktion auf die Nachricht von der Insel La Réunion mit Interesse zur Kenntnis genommen.

Wir möchten Ihnen mitteilen, dass die französische Stiftung „30 Millions d’amis“ (einer der wichtigsten Tierschutzvereine in Frankreich) auch auf den gesamten Vorfall reagiert hat und den für Überseegebiete zuständigen Minister Ende August 2005 in Kenntnis gesetzt hat.

Bereits im Sommer 2005 wurden die Kontrollen der Behörden in den Gewässern von La Réunion verstärkt. Ein Einwohner der Insel wurde in der Zwischenzeit wegen der Praktizierung solcher Grausamkeiten mit einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 5.000 € bestraft.

Um derartige Vergehen für die Zukunft schon im Vornhinein zu verhindern, ist darüber hinaus seit dem 6. September 2005 die Anwesenheit lebender oder toter Haustiere auf Booten, die in La Réunion zugelassen sind, verboten.

Erlauben Sie mir, Ihnen mitzuteilen, dass es sich bei dem geschilderten Vorfall nicht um eine übliche Praxis handelt. Die Einwohner und auch die Seeleute von La Réunion verurteilen einhellig solch empörende Vorgangsweisen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michel Pirrieros

 

 

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