August 2000:

Wir konnten aber dennoch einiges erreichen in dieser kurzen Zeit. So erreichten uns jetzt Fotos von unserer Freundin aus Ortaca, die darauf schließen lassen, daß unsere Bemühungen nicht umsonst waren. Die Tiere haben Wasser, zum Teil ein wenig Futter und aufgrund der Aufräumaktionen (die wohl dann auch weiter fortgeführt wurden) sieht es jetzt schon ein wenig freundlicher aus. Es wurden sogar zwischenzeitlich Hundehütten aufgestellt und Schattenplätze gestaltet.

Nichts desto trotz haben die Tiere natürlich in einem türkischen Tierheim keine Aussicht auf ein wesentlich besseres Leben. Es wird sich so verhalten, daß spätestens, wenn die Hotels schließen und die Urlauber alle weg sind, dort der Albtraum mit Tötungsaktionen von vorne beginnt. Im übrigen sei an dieser Stelle nochmals erwähnt, daß ein türkisches Tierheim nicht zu vergleichen ist mit den hiesigen Organisationen: In Deutschland warten die Hunde im Tierheim auf einen Menschen, der ihnen neue Hoffnungen, ein neues Zuhause und 

ein glückliches Leben schenkt. In Ortaca warten die Tiere auf den Tod, denn es gibt dort niemanden, der einen Hund aus dem Tierheim aufnimmt!

Oktober 2000:

 

Zwischenzeitlich hat sich in Ortaca doch einiges getan: So haben wir über die Zeit verteilt sämtliche großen Tierschutzorganisationen angeschrieben, unter anderem auch PETA, die versprachen, sich vorort einzusetzen. Weiterhin hat Frau Aurah von "Ein Herz für Tiere" versprochen, unser Anliegen in ihrer Zeitschrift vorzutragen. Die Journalistin Frau Schechtl war sogar mit uns vorort, um die Mißstände zu begutachten und 

mit dem Bürgermeister persönlich zu sprechen. Es wird unter anderem endlich ein anderer Betreuer vorort eingesetzt werden, der sich entsprechend um die Tiere im Tierheim kümmert und dafür Sorge tragen wird, daß es künftig nicht mehr an allem fehlt!

Auf dem Bild oben sieht man (leider sehr schlecht) die Journalistin Frau Schechtl bei ihrem Rundgang durch unser Tierheim in Ortaca. Sie wird ihren Bericht entsprechend verfassen und veröffentlichen. Frau Schechtl hat freundlicherweise an Gesprächen mit dem Bürgermeister teilgenommen und sogar Tiere aus dem Land mit ausgeflogen.

So hat beispielsweise mitten im Hochsommer die Gefriertruhe, in der das Futter aufbewahrt wurde, ihren Geist aufgegeben. Es konnte zwischenzeitlich durch die Einnahmen der Schutzgebühren eine neue angeschafft werden und somit gewährleistet werden, daß die Tiere wieder gutes Futter erhalten können.Auf diesem Foto sieht man die zwischenzeitlich fertiggestellten Hundeboxen in Ortaca. Nun können auch Quarantänestationen eingerichtet werden und die Tiere haben in der größten Hitze noch mehr Schattenplätze.

Januar 2001

Endlich sieht man deutliche Fortschritte. Noch im November 2000 wurde ein neuer Pfleger, "unser Halil", eingestellt, der sich zum einen rührend um die Tiere kümmert und zum anderen auch handwerklich begabt ist. So hat er zwischenzeitlich sämtliche Gehege aufgebaut, die Tiere haben tagsüber Freilauf, es sind Schmutzwasserkanäle angelegt. Halil kümmert sich rund um die Uhr um die Säuberung der Anlage, die Fütterung, er versorgt die Tiere mit Wasser, versorgt Verletzungen und vieles mehr. Sehen Sie sich die nachfolgenden Fotos an - sie sprechen für sich!

Wenn Sie helfen möchten, wenden Sie sich bitte an Daniela und Karl Trautwein E-Mail : Elayda@t-online.de und besuchen Sie folgende Webseiten : http://www.vier-pfoetchen.de

Danke !

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