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Gesetzesnovellen
zum Thema Hund in Österreich
Niederösterreich
SP-Landesrätin
Christa Kinzl präsentierte am 26. Juni 2001 eine Novelle des Niederösterreichischen
Polizeistrafgesetzes im Bereich Hundehaltung. Der Gesetzesentwurf geht
in die Begutachtung und soll im Herbst zuerst in der Regierung und danach
im NÖ Landtag behandelt werden.
Die
wichtigsten Änderungen:
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Der
Hundehalter ist für seinen Hund verantwortlich, auch wenn er ihn
jemanden anderen überlässt. |
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Hunde
dürfen grundsätzlich nur an Personen überlassen werden, welche
die dafür erforderliche Eignung - insbesondere in körperlicher
Hinsicht - und die notwendige Erfahrung aufweisen. |
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Hunden
müssen an öffentlichen Orten im Ortsgebiet so an der Leine geführt
werden, daß jederzeit eine Beherrschung des Tieres gewährleistet
ist. |
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In
öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen,
Kinderbetreuungseinrichtungen, Parkanlagen, bei großen
Menschenansammlungen etc. müssen Hunde zusätzlich mit Beißkorb
geführt werden, wenn ihr Gewicht mehr als 15 Kilogramm beträgt
oder die Schulterhöhe 30 Zentimeter überschreitet. |
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Hunde,
die als aggressiv bekannt sind oder schon auffällig waren, müssen
unabhängig von Größe und Gewicht einen Beißkorb tragen. |
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Als
Höchststrafe sind 100.000 Schilling (ab 1.Jänner 2002: 7.000 Euro)
festgelegt. |
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Die
Frage der Chips soll im NÖ Tierschutzgesetz geregelt werden. |
Novelle
zum Strafgesetzbuch (bundesweit)
Im
Wesentlichen geht es um § 81 StGB: Fahrlässige Tötung unter
besonders gefährlichen Verhältnissen".
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Wer
sein Tier so mangelhaft hält, verwahrt oder führt, daß dadurch
die Gefahr einer schweren Körperverletzung für andere Menschen
entsteht, muß mit bis zu drei Jahren Haft rechnen. |
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Bei
schwerer Körperverletzung durch einen Hund reicht die Strafdrohung
bis zu zwei Jahren; |
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bei
einfacher Körperverletzung bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis
zu 360 Tagsätzen. |
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Auch
das Anspringen oder Attackieren einer Person durch einen
Kampfhund kann bis zu drei Monate Haft nach sich ziehen. |
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Diese
Novelle hat am 20.2. 2001 den Ministerrat passiert. Die parlamentarische
Diskussion darüber steht noch aus.
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