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Der Hund als "Massenware" In Polen, Tschechien, der Slowakei oder Ungarn boomt das Business mit Rassehunden. In unhygienischen Zuchtfabriken müssen Hündinnen als Gebärmaschinen herhalten, um möglichst viele Welpen zu produzieren, die dann in Westeuropa zu Dumpingpreisen feilgeboten werden. Ein hoher Prozentsatz toter Welpen ist fixer Bestandteil des finanziellen Kalküls. Oft sterben die geschwächten Junghunde bereits während des Transports oder kurz danach. Die Welpen werden vielfach schon mit fünf bis sechs Wochen auf die Reise geschickt. Durch das Fehlen der Muttermilch weisen sie ein großes Immundefizit auf, d.h., ihr Körper ist gegen Infektionen wie Parvovirose oder Staupe chancenlos. Diejenigen, die das Grauen der Zuchtfabrik und des langen Transports überstehen, sind ihr Leben lang bedient.
Tiere - meist im Kofferraum - über die Grenze. Der häufigste Weg verläuft leider ganz legal. Das zuständige Ministerium erteilt Importgenehmigungen, wonach die Welpen in Größenordnungen bis zu 100 Stück per Kleinlaster nach Österreich gekarrt werden. Eine Praxis, die im Sinne der Hunde, der Käufer wie auch der inländischen Züchter nicht geduldet werden kann. Einmal im Land, werden die Welpen an Tierfachhandlungen oder Privatpersonen verkauft. Vielfach läuft der Verkauf an Parkplätzen bei Einkaufszentren oder im Umfeld von Hundeausstellungen ab. Gang und gäbe ist auch die Vermittlung der Hunde durch unseriöse "Züchter", die den Welpen meist mit falschen Zuchtpapieren - wie Impfpass - versehen.
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