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Cambridge:
Hunde könnten Krebsarten erschnüffeln Eine
Pioniermethode, bei der Hunde zur Erkennung von Prostatakrebs zum Einsatz
kommen, wird derzeit in Cambridgeshire entwickelt. Forscher der Universität
Cambridge haben um finanzielle Unterstützung ihrer Tests eingereicht, um
damit ihre Theorie beweisen zu können, daß der Geruchssinn von Hunden für
einige Krebsarten ein besseres Frühwarnsystem darstellt als die moderne
Wissenschaft. Die
Wissenschafter hoffen, Hunde darauf trainieren zu können, daß diese auf
Krebszellen in Urinproben reagieren. Das würde z.B. für Prostatakrebs
die Untersuchungsmethoden revolutionieren. Sollte die Universität die
beantragten Zuschüsse erhalten, wird sie den professionellen Hundetrainer
Charlie Clarricoates aus Soham, Cambridgeshire, bitten, die Experimente
durchzuführen. Dr.
Barbara Sommerville, von der Fakultät für klinische Veterinärmedizin,
sagt: Wenn es eine durchgehende Veränderung des Geruches gibt,
werden die Hunde das erkennen. Darüber hegen wir keinen Zweifel.
Weiter: Im Moment ist die Identifikation von Prostatakrebs eine
unexakte Wissenschaft. Die Serumtests liefern etliche falsche Positiva und
einige falsche Negativa. Diese führen speziell in der nächsten Phase der
Diagnose der multiplen Biopsie zu Problemen. Die Ärztin
folgert: Unsere Forschung würde auf dem Faktum basieren, daß der
Geruchssinn eines Hundes so akkurat ist, daß er jede Geruchsveränderung
wahrnehmen kann. Es gibt belegte Fälle, wo Hunde ihre Besitzer spontan
vor Malen alarmierten, die sich als krebsig herausstellten.
Zum Thema Krebsfrüherschnüffelung: Ich bin sicher, daß sie auch das hinkriegen. Wir wissen zwar noch nicht, was sie genau riechen werden, gehen aber davon aus, daß eine Urinprobe eines Krebskranken irgendwie anders riecht. Der Trainer glaubt, daß es durch die finanzielle Unterstützung möglich sein wird, Hunde innerhalb von sechs Monaten so auszubilden, daß sie Krebs erschnüffeln können. Zuvor muß in Tests allerdings erst die Verlässlichkeit der Hunde bewiesen werden. © Übersetzung eines Textes der BBC durch A. Willer, CANIS Q: http://news.bbc.co.uk/hi/english/uk/england/newsid_2006000/2006037.stm
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