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Vegetarismus |
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Vom Leichenschmaus Gedanken zum "ersten" Schritt Wenn man einen Blick auf die USA wirft, werden dort für die menschliche Ernährung etwa 14 Millionen Tiere täglich geschlachtet. Hinter dieser Zahl verbirgt sich unendliches Tierleid, hervorgerufen durch die Auswirkungen der "Massenproduktion". Fische und Schalentiere sind übrigens bei dieser Zahl noch nicht berücksichtigt, ebenso exotische Tiere. Der Mensch quält, misshandelt und tötet Tiere für ein bestimmtes Geschmackserlebnis - er raubt ihnen die Lebensqualität und Freiheit ein Leben lang, für ein äußerst kurzfristiges und egoistisches Gefühl. Trainieren Sie Ihr Bewußtsein Stellen Sie sich die Frage, warum ihr Hund oder Ihre Katze mehr Rechte von Ihnen zugesprochen bekommt, als ein Schwein oder eine Kuh ? Speziesismus ist ein Vorurteil, eine Voreingenommenheit zugunsten der eigenen Spezies und verstößt gegen das Gleichheitsprinzip. Während Sie bemüht sind Ihrem Hund ein "artnahes" Leben mit allen Vorzügen Ihres täglichen Engagements zu bieten, treten Sie die Bedürfnisse anderer Tiere tausendfach mit Ihren Füßen. Geboren zum Sterben Täglich werden unzählige Tiere geboren, um in einem mehr oder weniger langen Alptraum letztendlich getötet zu werden. Sie vegetieren in Mastanlagen, Versuchslabors, Pelzfarmen oder winzigen Wasserbecken und verlassen ihr Gefängnis erst an dem Tag, an dem sie zum Schlachthof gebracht werden oder direkt vor Ort ihr Leben lassen müssen. Hunger und Umweltzerstörung Wer Fleisch ißt, verschwendet ungeheure Mengen der Nahrungsressourcen, denn 90% des verabreichten Futters wird von den Tieren zur Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels benötigt. Würden wir die pflanzliche Nahrung selber essen, anstatt sie erst an die Tiere zu verfüttern, deren Fleisch wird dann essen, könnten zehnmal so viele Menschen mit Nahrung versorgt werden. Um Weideland für die Rinderzucht zu gewinnen, wird tropischer Regenwald abgeholzt, Klimakatastrophen und die Förderung des Treibhauseffekts sind die Folgen. Nicht zu vergessen sind der Chemieeinsatz in der Nahrungsmittelproduktion, die Verunreinigung des Grundwassers durch die Exkremente und eine Überdüngung des Bodens, um das Letzte heraus zu holen. Fleisch macht krank Der Slogan : Fleisch ist ein Stück Lebenskraft ist eine primitive, kannibalistische Worthülse. Neben den ethisch und moralischen Gründen sei hier nur kurz erwähnt, daß es für einen Fleischkonsum keine vertretbaren Begründungen gibt. Abgesehen von Krankheiten wie : erhöhte Cholesterinwerte, Gicht, Arterienverkalkung, Herzkrankheiten etc., weisen wir auf die anderen Stoffe hin, die beim Fleischverzehr aufgenommen werden. ( Antibiotika, Hormone etc.) Quelle der Zahlen und Fakten : Leichenschmaus / Helmut F. Kaplan - RoRoRo ISBN : 3-499-19513-5 |
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