Veganismus/Tierrechte

 

Ende des Narrentreibens: „Carne vale!“ – „Fleisch, lebe wohl!“

Über die Ursprünge des Karnevals sind sich Historiker, Ethnologen oder Literaturwissenschafter immer noch uneinig. Schon im antiken Rom gab es das Saturnalienfest, bei dem die Rollen vertauscht worden waren: Herren bedienten ihre SklavInnen, Adlige tranken mit dem Fußvolk. Im christlichen Mittelalter schien dieses Brauchtum unter dem argwöhnischen Auge der katholischen Kirche fortgelebt zu haben. Was man nicht ausrotten kann, muß man sich zunutze machen. Auf diesem Standpunkt beruhend instrumentalisierte der Klerus die „heidnischen“ Riten und gab ihnen einen neuen Sinn. Fasching, Fastnacht, Karneval sollen für kurze Zeit die Welt so darstellen, wie sie eigentlich nicht sein darf: laut, lärmend, verkehrt, frivol – kurzum: in Sünde gefallen; ein Abbild der Civitas Diaboli, des „Teufelsstaats“. Natürlich tolerierte die Kirche solch ausgelassenes Treiben nur für kurze Zeit – und zwar für drei Tage vor dem Aschermittwoch, mit dem die 40-tägige Fastenzeit auf Ostern einsetzt. Ab dann hieß es „carne vale!“, „Fleisch, lebe wohl!“.

Nun, man muß weder Katholik noch Narr sein, um dem Fleischverzehr lebe wohl zu sagen. Fleisch heißt systematischer Mord an Tieren, sorgt für die Ausbreitung von Seuchen (BSE,MKS), verringert in großen Mengen konsumiert nachgewiesenermaßen die Lebenserwartung und begünstigt gewisse Krebsarten, zumal der Großteil der zuvor getöteten Tiere mit Antibiotika, Wachstumshormonen oder anderen schädlichen Substanzen „versorgt“ worden war. Der Umstieg zur veganen Ernährungsweise ist einfach und auch schmackhaft. Veganismus heißt nicht Verzicht auf Genuss, ganz im Gegenteil, es bedeutet Vielfältig- wie Nahrhaftigkeit ohne den schalen Nachgeschmack getöteter Lebewesen. Ein- und Umsteiger finden VEGANE REZEPTE wie gehabt auf unserer Website: 

www.canis.info/ernaehrung/rezepte.htm

 

 

 

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