Veganismus/Tierrechte

 

 

Alzheimer-Krankheit ernährungsbedingt - Gemüse vermindert Risiko

In der Februaredition der Fachzeitschrift „Archives of Neurology“ werden gleich drei Studien unterschiedlicher Universitäten zur Verquickung von Alzheimer und Ernährung vorgestellt. (siehe: http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=stor...alzheimers_dc_2 )

Finanziert durch das Nationale Gesundheitsinstitut der USA führte das Rush-Presbyterian-St. Luke’s Medical Center in Chicago eine Untersuchung an 815 Personen – alle im Alter von 65 oder darüber – im Zeitraum von fast vier Jahren durch. Zu Beginn der Studie war keine Testperson an Alzheimer erkrankt, nach Ende der Untersuchung litten 131 Probanden daran. Von allen 815 Menschen waren ihre Ernährungsgewohnheiten protokolliert worden, die bis auf zwei Jahre vor Beginn der Studie zurückreichten. Dabei stellte sich heraus, daß jene Personen, die am meisten gesättigte Fette zu sich genommen hatten, im Vergleich zu jenen, die am wenigsten davon konsumierten, ein 2,3-mal größeres Risiko aufwiesen, tatsächlich an Alzheimer zu erkranken. Gesättigte Fette finden sich vor allem in Fleisch (auch Geflügel!), Milchprodukten sowie Palm- und Kokosöl. Im Umkehrschluß scheint hingegen Nahrung auf Gemüsebasis – mit vielen ungesättigten Fetten – das Risiko, an Gedächtnisschwund hervorrufender Alzheimer zu erkranken, zu verringern.  

Forscher der Columbia University in New York kamen zum Schluß, daß Karotine sowie Vitamin C und E, aus Nahrung oder Supplementen konsumiert, nicht im Zusammenhang mit einem verringerten Alzheimer-Risiko stehen. Die Studie beobachtete über einen Zeitraum von vier Jahren 980 Alzheimer-freie Personen. Nach dem Ablauf der Untersuchung waren 242 Menschen an dieser Form der geistigen Demenz erkrankt. Karotine sowie die Vitamine A und E zeigten keine protektive Wirkung. Dies überrascht, zumal Vitamine als Antioxidantia gelten; Stoffe, welche die Zellzerstörung durch sogenannte freie Radikale (Stoffwechselpartikel, die Neuronen schädigen) reduzieren.  

Die dritte nun publizierte Untersuchung wurde an der University of California School of Medicine in San Diego durchgeführt. Probandinnen waren Alzheimer-kranke Frauen nach der Menopause. Dabei zeigte sich, daß eine Östrogentherapie keinerlei Verbesserung ihrer kognitiven Fähigkeiten veranlaßte. Damit wurden vorangegangene Untersuchungen widerlegt, die implizierten, Östrogen könne die Krankheit eindämmen. Unter anderem war das durch Pferdequal gewonnene Premarin propagiert worden.

Zusammenfassend erklärt, belegen die drei Studien objektiv und unverdächtig, daß eine Ernährung auf Gemüsebasis das Alzheimer-Risiko vermindert, während tierische Produkte gegenteiligen Effekt haben. Go vegan!

Text: TRV CANIS, www.canis.info

 

 

 

 

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