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DEM WOLFSMASSAKER IN KANADA
In
der kanadischen Provinz Northwest Territories (NWT) fand in der ersten Hälfte
des heurigen Jahres ein Massaker großen Ausmaßes statt, dem mindestens
500 Wölfe zum Opfer fielen. Die Tiere wurden per Schneemobil bis zur
Erschöpfung gehetzt und dann erschossen. Den Grund für das Gemetzel
lieferte wieder einmal die Pelzindustrie. Denn auf dem Modemarkt war die
Nachfrage nach Wolfspelzen groß und dementsprechend auch die Lust
der Jäger auf schnellen Profit. Scharfer Protest von Biologen
Daten über die tatsächliche Wolfsdichte in den NWT
gäbe.
Ein Abschuß so vieler Tiere könnte daher ein Desaster für
das Ökosystem mit sich ziehen. Als Beispiel dafür führte er die Überfischung
der kanadischen Meeresgewässer an, die Arten wie den Kabeljau an den Rand
der Ausrottung brachten. Blutige Northwest Territories Das
Massaker wurde von nicht mehr als einem Dutzend indigener Jäger (vom Volk
der Inuit) verübt. Von ihren Heimatorten im Norden der Provinz
Saskatchewan charterten sie Flugzeuge, um in den NWT rund um Lake Rennie
Jagd auf Wölfe zu machen. Nach Ende der Baumgrenze, genau dort, wo die
Tundra einsetzt, wurden die Wölfe mittels Schneemobil bis zum Kollaps
gehetzt und kalt abgeknallt. Für ein Verbot der Jagd per Schneemobil Eine
diesbezügliche gesetzliche Regelung hätte für den Wolfsbestand in den
Northwest Territories positive Auswirkungen. Vorbildwirkung soll hier das
benachbarte Yukon Territory haben, wo diese Jagdform seit 1982 verboten
ist und mit hohen Geldstrafen geahndet wird. International Sofort
nach Bekanntwerden des Massakers reichten wir beim kanadischen Konsul in
Wien scharfen Protest ein und initiierten gemeinsam mit der in Alberta ansässigen
Organisation Wolf Awareness, Inc. und der deutschen Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. eine Unterschriftenaktion, die sowohl an die
Provinzverwaltung der NWT als auch an die kanadische Bundesregierung
appelliert, unverzüglich Schutzmaßnahmen für die Wölfe zu ergreifen. Direkte Proteste bitte an
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