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Meister Isegrim in Sachsen wieder heimisch
Das sächsische Umweltministerium wandte sich Mitte Juli 2001 stolz an die Presse, da der Wolf ab nun wieder als heimisch in diesem deutschen Bundesland betrachtet werden darf. Die erfolgreiche Aufzucht von Wolfsnachwuchs in freier Wildbahn ist eine Sensation im westlichen Mitteleuropa., hieß es in der offiziellen Erklärung.
Neiße. Das Militärgelände zwischen dem Städtedreieck Weißwasser, Bautzen und Hoyerswerda bietet einen für den Wolf idealen Lebensraum. Der Zutritt zum Areal ist Zivilisten strengstens verboten, was ein von Touristen ungestörtes Leben ermöglicht. Das Nahrungsangebot in diesem als Naturschutzgebiet ausgewiesenem Gebiet ist reichlich: Rehe, Hirsche, Wildschafe, Frischlinge, Kaninchen, Hasen und Rebhühner sind vorhanden. Sollten dennoch Nutztiere gerissen werden, sind Entschädigungszahlungen an die Bauern vorgesehen. Manöver stellen für den Wolf keine ernsthafte Gefahr dar, da das scheue Tier bereits im Vorfeld ausweicht. Zusätzlich wurde das Areal als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) nach Brüssel gemeldet, was den Schutzstatus zusätzlich erhöht.
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