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Ontario: Protest gegen Straßennetz durch Wolfshabitat Im Norden der kanadischen Provinz Ontario liegt der Pukaskwa National Park mit einer Fläche von 1.880 km2. Dieses geschützte Stück Wildnis entlang der Ufer des Lake Superior eines der Großen Seen ist nun akut bedroht. Die Firma Domtar Inc., die in Kanada und den USA gewaltige 36 Millionen Acker Wald verwaltet, hat einen Plan vorgelegt, der vorsieht, das Parkareal mit Strassen für Holzfäller-Trucks zu durchziehen. Dagegen regt sich massiver Widerstand einer Koalition der bedeutenden Umweltschutzorganisationen Earthroots, Canadian Nature Federation, Canadian Parks and Wilderness Society, Wildlands League sowie Federation of Ontario Naturalists. Da der Straßenbauplan bereits von Ontarios Ministerium für Natürliche Ressourcen genehmigt worden ist, appelliert die Koalition nun an Provinz- wie Bundesbehörden, unabhängig voneinander Umweltverträglichkeitsprüfungen zu erstellen. Die Verwaltung des Pukaskwa National Park hat zusätzlich eine Prüfung verlangt, inwieweit Straßenverkehr im Allgemeinen die ökologischen Vorgänge im Park beeinflusst, der ja als Rückzugsgebiet vieler Spezies gilt. Das Straßennetz würde vor allem die Gebiete von vier ansässigen Wolfsrudeln beeinträchtigen sowie Zonen, die zur Populationserholung der Waldkaribus essentiell sind. Melissa Tkachyk, Sprecherin von Earthroots, erachtet eine Baugenehmigung als unverantwortlich, da die Provinzregierung den Auftrag habe, seltene Arten im Pukaskwa zu beschützen. Wendy LeClair, vom Ministerium für Natürliche Ressourcen, betonte, daß die Provinz Ontario die Umweltbedenken sehr ernst nehme, allerdings wäre die Sache sehr komplex und es gehe darum, die Interessen von Waldnutzern und Umweltschutz auszubalancieren. Das Ministerium stimmte zu, ein Gremium einzusetzen, welches den Effekt von Straßen auf die Wolfspopulation im Pukaskwa National Park untersuchen wird. Bis spätestens März 2005 soll dieser Bericht abgeschlossen sein. Danach wird die Entscheidung getroffen, wie die Straßen genützt werden dürfen: voller, saisonaler oder beschränkter Zugang.* © Tierrechtsverein CANIS, www.canis.info , 29.08.03 * Interviews gegenüber Anna Czerny, CP, vom 18.08.03
Da sicher davon auszugehen ist, daß Domtar samt Holzprofiteuren allen Einfluss geltend machen werden, muss möglichst früh mit dem Lobbying für Park und Wölfe gegengesteuert werden. Proteste bitte an den Premier der Provinz Ontario.
Weiters bitte eine Kopie des Schreibens an Ontarios Ministerium für Natürliche Ressourcen sowie zur Kenntnisnahme an Earthroots
MUSTERBRIEF Dear
Premier Eves, Re:
EBR Registry Number PB01E2006 - Logging road threatens wolves in White
River Forest I
strongly oppose the building of Road 770 and its network of secondary and
tertiary roads by Domtar Inc. that has recently been approved by the
Ministry of Natural Resources. I am greatly concerned about the impact
this road network will have on the declining wolf population and the
ecological integrity of the Park. These roads will open up a previously
remote area and important wildlife corridor to the public, opening the
door to industry and leading to an increase in alien species, poaching,
sport fishing, hunting and vehicle collisions with wildlife. These They
are an important component of the whole ecosystem if they are
negatively affected, the rest of the ecosystem will be too. Staff
at Parks Canada have proposed that, at minimum, if a road is built, strict
public access controls such as gates and other physical barriers must be
put into place to prohibit all public motorized use of the road. I would
argue that in fact this is not enough that the road In
closing, I urge you to take a proactive step for wolf protection in the
province. Please prohibit the construction of road 770 until this project
undergoes a full individual environmental assessment. Thank
you for your attention to this issue, I look forward to your reply. Sincerely (e-mail
address)
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