|
|
||
|
CANIS-Anfrage über den Verbleib der Wölfe von Tripsdrill
Artikel vom 08.Dezember 2005 in "The Times"
Zootiere in die Wildnis entlassen, um von Jägern erschossen zu werden Von Graham Keeley in Barcelona Die spanische Polizei hat sieben Beteiligte einer illegalen großen Safari festgenommen. Die Jäger bezahlten Tausende Pfund um Löwen, Tiger und Wölfe zu erschießen.
Die Tiere wurden in
Zoos gekauft, in rostigen Käfigen gehalten, dann in die Wildnis entlassen,
um anschließend von den Jägern erlegt zu werden. Die Guardia Civil entdeckte einen gerade getöteten Tiger und Überreste von Wölfen, die in Spanien eine geschützte Tierart ist.
Der Mann, der das
Land gepachtet hatte, kaufte die Tiere in Zoos und hielt sie in Käfigen,
bis Jäger ihn dafür bezahlten die Tiere freizulassen. um sie zu jagen und
zu töten. Ermittler sagten, dass jeder Jäger 24,000 (£16,200) bezahlte um
die Tiere zu erschießen. Die Polizei veröffentlichte Fotos von dem Tiger,
der kurz vor der Razzia erschossen worden war. Ein Löwe und ein Tiger, die sich
noch in den Käfigen befanden, wurden von der Polizei gerettet. Als die Polizei die Farm durchsuchte, entdeckten sie den Körper eines Tigerbabys, konnten aber niemanden verhaften, da keine Verdächtigen in der Nähe waren. Bei einer erneuten Razzia am Samstag hörten die Polizisten Gewehrschüsse und konnten sieben Verdächtige festnehmen, bevor noch mehr Tiere getötet wurden. Lieutenant Colonel
Antonio Basilio Sánchez Rufo von der Guardia Civil sagte: "Offensichtlich
wurden diese geschützten Tiere gehalten, um auf eine Möglichkeit zu warten,
sie freizulassen und sofort danach zu erschießen. Die Jäger benutzten
illegale "Jagdgewehre, Kaliber 22"
*,
um ihre Beute zu erlegen. Die fünf Männer, eine Frau und ein Teenager
müssen sich vor Gericht wegen des Vergehens an geschützten Tieren
verantworten. Wir danken Frau Susanne Edwards für die Übersetzung * Anm. Marion Schönborn: Bei einem Gewehr des Kalibers 22, handelt es sich um ein extrem kleines Projektil. Um einen Löwen oder Tiger mit einem derartig kleinen Kaliber zu erlegen, bedarf es Unmengen an Treffern !
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,13509-1915098,00.html
|
||
| Zurück | ||