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South Dakota erteilt Bewilligung zur Swiftfuchs-Wiederansiedelung
Wie im "Rapid City Journal" vom 16. Juli zu lesen stand, gab das Animal Industry Board des US-Bundesstaates South Dakota Tags zuvor die state permisson zur Wiederansiedelung des Swiftfuchses (Vulpes velox) im Badlands National Park. In den nächsten drei Jahren werden jedes Jahr 30 der Tiere aus Wyoming oder Colorado umgesiedelt werden. Die ersten Exemplare werden noch in diesem Spätsommer in die Badlands, ein zerklüftetes und unwirtliches Präriegebiet, überführt. Hauptnahrung der nur Hauskatzen großen Caniden machen kleine Nagetiere und Insekten aus. Sie sind damit nicht wie der ebenfalls sehr seltene Schwarzfuß-Iltis von der Jagd auf Präriehunde (murmeltiergroße Nager) abhängig. Die Farmer leisteten keinen Widerstand gegen die Neuankömmlinge, da die Swiftfüchse körperlich keine Gefahr für ihre Herden darstellen.
Die Wiederansiedelung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Badland National Park und des Turner Endangered Species Fund, einer Stiftung des Multimillionärs und Ex-CNN-Chefs Ted Turner. Auf seiner 140.000 Acres weiten Bad River Ranch (Counties Stanley und Jones) begann vergangenen Herbst bereits ein auf sechs Jahre angelegtes Wiederansiedelungsprojekt für den Swiftfuchs. Swiftfüchse waren einst in South Dakota weit verbreitet, ehe sie vor einem Jahrhundert dem von Kanada bis Texas ablaufenden Ausrottungsprogramm für Bären, Pumas und Wölfe als Kollateralschaden zum Opfer fielen. Geringe wilde Populationen hat South Dakota nur mehr im Fall River County und möglicherweise Shannon County aufzuweisen. In den zentralen und südlichen Prärien der USA war die Wiederansiedelung der Kleincaniden bisher relativ erfolgreich, im Norden (also auch in South Dakota) noch nicht.
Kevin Honness, Biologe des Turner Endangered Species Fund, gibt an, daß es den auf der Turner Ranch freigesetzten Swiftfüchsen überraschend gut geht. 10 der 20 Tiere sind noch am Leben mehr als zu erwarten war. Außerdem wurden vier Würfe mit 16 Welpen dokumentiert. Einer der mit Radiohalsband bestückten Swiftfüchse wanderte in 73 Tagen 200 Meilen., einer enormer Aktionsradius für ein so kleines Tier. 40 Landbesitzer sind in das Telemetrie-Monitoring eingebunden. Leider werden derzeit die Kojoten in den Badlands dezimiert, um den Swiftfüchsen den Aufbau einer stabilen Population zu ermöglichen. Laut Honness soll die Kojotentötung danach aufhören. © www.canis.info , 21. Juli 2003
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