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AM ANFANG WAR TOMARCTUSDie
Entstehung der Mammalia (=Säugetiere) reicht 200 Millionen Jahre zurück.
Vor etwa 54 bis 38 Millionen Jahren kam eine Gruppe fleischfressender Säuger
auf, die sich durch ein gemeinsames Merkmal grundsätzlich von anderen
Beutegreifern unterschied: den Besitz von vier Fangzähnen. Die
Entwicklungsgeschichte der Hundeartigen läßt sich so anhand fossiler
Gebißüberreste gut rekonstruieren. Diese landbewohnenden Carnivoren
(=Fleischfresser) nahmen im Laufe der Evolution eine unterschiedliche
Entwicklung; es kam zur Aufspaltung in Bärenartige (Ursiden), Kleinbären
(Procyoniden), Katzenartige (Feliden), Schleichkatzenartige (Viverriden),
Marderartige (Musteliden) sowie Hundeartige (Caniden).
Der Der im Südosten
der USA beheimatete Rotwolf (Canis rufus) gilt neueren Erkenntnissen
zufolge als natürliche Kreuzung zwischen Wolf und Kojote. Dingo
in Australien sowie der Hallstrom auf Neu-Guinea gelten nicht als
eigene Art, sondern als Wildhunde. Gattung
Lycaon:
Hierzu zählt der Lycaon pictus, auch Afrikanischer Wildhund
oder Hyänenhund bezeichnet: Rudeltier Gattung
Cuon:
Rothund (Cuon alpinus): in Zentralasien beheimatetes Rudeltier Gattung
Chrysocyon:
Mähnenwolf: lebt in der südamerikanischen Pampa Gattung Otocyon : Synonym : Löffelhund : Savannen des südlichen Afrikas Gattung Vulpes (Echte Füchse) Dazu zählt z.B. der bekannte Rotfuchs (Vulpes vulpes ) und nach neuesten Erkenntnissen auch der Fennek (Fennecus zerda) Gattung Alopex (Eisfüchse) : z.B.: Alopex lagopus, lebt in arktischen Regionen Gattung
Dusicyon:
Südamerikanische Waldfüchse; einige Arten wurden vor
Ankunft der Europäer in der neuen Welt von den indigenen Völkern
domestiziert. Gattung
Nyctereutes:
Marder- oder Waschbärhund (Nyctereutes procyonides):
mittlerweile auch in Mitteleuropa beheimatet. Ursprüngliche Heimat in
Ost- und Zentralasien. Gattung
Speothos:
Synonym: Buschhund: von Panama bis Nordbrasilien
verbreiteter Canide; erinnert durch seinen langgestreckten, niederen Körperbau
eher an Schleichkatzen oder Marder. Eine
Verpaarung zwischen der Gattung Canis und den anderen neun Gattungen ist
aufgrund unterschiedlicher Chromosomenzahl nicht möglich. Selbst
innerhalb der Gattung Canis geschehen Verpaarungen in der Regel nur
zwischen Wolf, Hund und Kojote. In Äthiopien gibt es auch Mischlinge
zwischen Hund und Canis simensis. Obwohl genetisch betrachtet möglich,
kommt es zu keiner Vermischung zwischen Hunden/Wölfen mit Schakalen.
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