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Schweden:
Kurioser Schutzstatus für Seemonster Nils-Olof Berggren, parlamentarischer Ombudsmann in Stockholm, stieß während einer Routineinspektion in der Provinz Jaemtland auf ein kurioses Urteil. Das Landesgericht dieser Provinz hatte sich geweigert, dem Antrag des Geschäftsmannes Magnus Cedergren stattzugeben, der angefragt hatte, ob er Eier des Seemonsters von Storsjoen zu touristischen Zwecken suchen und vermarkten dürfe. Der Grund für die ablehnende Haltung der Behörde: Das als Saurier ähnlich beschriebene Tier steht nämlich seit 1986 in der Provinz Jaemtland auf der Liste der gefährdeten und damit geschützten Arten.
Magnus
Cedergrens Antrag wurde von Jaemtlands Gericht mit folgender Begründung
abgelehnt: Es ist verboten, Tier
der Spezies 'Jaemtland Monster' zu töten, verletzen oder einzufangen.
Ebenso untersagt ist es, Eier,
Laich oder Wurf des 'Monsters' wegzunehmen oder zu verletzen.
Ombudsmann Berggren lässt nun prüfen, ob der Schutzstatus rechtlich
aufrechterhalten werden kann. Wenn nicht, muss Magnus Cedergren recht
gegeben werden, der Monsterbabys züchten möchte, um den Tourismus
in der mittelschwedischen Provinz anzukurbeln. Text: www.canis.info , 04.05.04, nach Tommy Grandell, Associated Press, 04.05.04
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