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Am 14.Januar fielen die ersten Schüsse eines blutigen Mordsspektakels im US-Bundesstaat Utah, das unter dem beschönigenden Namen First Annual Predator Control Survey abgehalten wird. Dieses Schützenfest bildete den Auftakt einer Serie ähnlicher Gemetzel, während derer die Teilnehmer bis Juni aufgefordert sind, so viele Kojoten wie nur möglich abzuknallen. Als Organisator fungiert eine Koalition verschiedener Jägergruppen, gesponsert wird das Ganze von Geschäftsleuten aus dem Uinta Basin, im Nordosten Utahs.
Ganz abgesehen von der ethischen Blöße muß den Verantwortlichen ihre kontraproduktive Politik in Sachen Bestandskontrolle vor Augen geführt werden. Denn Folgendes gilt als wissenschaftlich erwiesen:
Eine intelligente wie praktikable Lösung der angeblichen Gefährdung von Nutztieren durch Kojoten ist der Einsatz von Herdenschutzhunden. Professor Ray Coppinger vom Hampshire College in Amherst, Massachusetts, praktizierte dies seit Jahren erfolgreich unter anderem in Utah selbst. Das wohl beste Argument für Politik und Wirtschaft liegt in der Ankündigung, die 2002 in Salt Lake City abgehaltenen Olympischen Winterspiele zu boykottieren. Makabererweise ist der Kojote ja neben Schwarzbär und Schneehase Maskottchen dieser Spiele.
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