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Die Auseinandersetzung um das jüngste Verbot der berittenen Fuchsjagd in Schottland nimmt immer bizarrere Formen an. Eine Gruppe von Aktivisten, die sich selbst Rural Guerillas bezeichnet, gibt an, am 12.Februar an vier verschiedenen Orten jeweils einen männlichen sowie zwei weibliche Luchse freigesetzt zu haben. Nach Aussage der Gruppe wäre durch das ausgesprochene Jagdverbot jetzt der ideale Zeitpunkt, um den einzigen natürlichen Feind des Fuchses, den Luchs, in Schottland wieder heimisch zu machen. Der Luchs wurde dort bereits im 16.Jahrhundert ausgerottet. Scotland needs a natural culling device, Schottland braucht ein natürliches Ausleseinstrument zur
Die Frage nach dem Für und Wider der Fuchsjagd kümmere die Rural Guerillas wenig, ihnen ging es einzig und alleine um die Rückkehr des Luchses nach Schottland. Die wilden Katzen sollen bereits bei Craik Forest (the Borders), Glentrool (Galloway), Ard tornish (Inverness-shire) sowie Balnagowan (Ross-shire) herumstreichen. Sprecher der Polzei sagten, sie wissen von den Drohungen, Luchse freizulassen, hätten aber bisher keinerlei Beweise dafür finden können. Sollte es sich dennoch als zutreffend herausstellen, hätten die Rural Guerillas ein kriminelles Vergehen begangen. Nach Angaben der Polizisten wäre die Überlebenschance der Luchse aufgrund von Straßenverkehr und Jägern ohnehin gering.
diese annehmen, wäre ihre Erfolgsaussicht dahin, das Gesetz gegen die Fuchsjagd erfolgreich anfechten zu können. Frei nach: The Observer, 17.2.2002; http://www.observer.co.uk/uk_news/story/0,6903,651714,00.html
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